Tod im Nationalpark: Mann kommt Tiger in die Quere, der Schwein fangen will

Kathmandu - Im Südwesten Nepals haben sich innerhalb weniger Tage zwei tödliche Tigerangriffe ereignet.

Die Idylle trübt. Im Bardia-Nationalpark kam es zu gleich zwei Todesfällen.
Die Idylle trübt. Im Bardia-Nationalpark kam es zu gleich zwei Todesfällen.  © Imago Images/ Nature Picture Library

Ein 71-jähriger Mann sei in der Früh von einem wilden Tiger angegriffen und getötet worden, als er vor seinem Haus nahe dem Bardia-Nationalpark seine Schweine fütterte, berichtete ein Wildhüter des Parks, Ashok Bhandari, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Mann sei dem Tiger wohl in die Quere gekommen, als die Raubkatze ein Schwein fangen wollte.

Erst am Donnerstag hatte ein Tiger eine 56-jährige Frau auf ihrem Hof unweit desselben Nationalparks getötet. Unklar war, ob es sich bei beiden Fällen um denselben Tiger handelte.

"Falls die Angriffe zunehmen, werden wir das Tier fangen und für ein paar Tage in ein Gehege sperren", sagte Bhandari.

In Nepal kommt es häufiger zu tödlichen Aufeinandertreffen von Menschen und Wildtieren, die in manchen Regionen dicht beieinander leben.

In den Schutzgebieten im Süden Nepals entlang der Grenze zu Indien leben rund 235 wilde Tiger.


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