Katze brutal misshandelt und mit Luftgewehr beschossen

Heidenrod - Im gesamten, beschaulichen Heidenroder Ortsteil Dickschied (Rheingau-Taunus-Kreis) ist die Katze "Kazimir" als zutraulich, friedlich und absolut liebenswert bekannt. Doch einem brutalen Tierquäler war dies am Wochenende wohl egal.

Der fünf Monate alte Kater Kazimir wurde Opfer eines brutalen Tierquälers.
Der fünf Monate alte Kater Kazimir wurde Opfer eines brutalen Tierquälers.  © Facebook/Jil Kirchner

Wie Jil Kirchner auf Facebook berichtet, habe sich der sechs Monate alte Kater ein paar Tage vor der grausamen Tat bei ihrer Oma einquartiert, fühlte sich "sofort zu Hause". Am Sonntagmorgen (10. November) sei "Kazimir" jedoch "apathisch von seinem Ausflug zu Oma zurückgekehrt".

Da das Tier jegliche Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme verweigerte und nur noch völlig kraftlos herumlag, alarmierte die Großmutter die Tierärztin.

Daraufhin folgte die Schock-Diagnose: Zwei Projektile eines Luftgewehres steckten im Körper der Samtpfote, darüber hinaus war sein Brustbein durch Tritte zerschmettert worden, die Brustmuskulatur wurde komplett abgerissen und mehrere Innereien seien dadurch ausgetreten.

Daraufhin wurde "Kazimir" mehrere Stunden lang notoperiert. Ob er damit bereits über den Berg ist, ist ungewiss.

Zumindest trinkt und frisst der kleine Kater mittlerweile wieder regelmäßig. Am Samstag (16. November) teilte Kirchner ein aktuelles Foto von "Kazimir", dessen rechte Vorderpfote noch immer einbandagiert ist.

Der Fall unglaublichen Tierhasses beschäftigt nicht nur die Gemeinde Dickschied. Mittlerweile wurde Kirchners Beitrag über 1200 Mal geteilt, die Suche nach dem Täter ist weiterhin in vollem Gange.

Strafanzeige gestellt, Facebook-Beitrag wurde mehr als Tausend Mal geteilt

Und auch die Mitleids-Bekundungen in den Kommentaren reißen nicht ab. Von Genesungswünschen wie "Gute Besserung für die Katze, und viel positive Energie für deine Oma den es ist ihr Tier" oder "Unfassbar, alles nur erdenklich Gute für den kleinen Patienten" und Ansätze zur Tätersuche wie "Knapp 500 Einwohner? Hmm polizei alarmieren und sich rum hören wer Luftgewehre besitzt der in oder 1km außerhalb dickschied lebt ausfindig machen und zur station bringen jeder kennt jeden in Dörfern", finden sich auch überaus böse Wünsche der Vergeltung in Richtung des Übeltäters in den Kommentaren wieder.

So heißt es beispielsweise: "Dieses dreckschwein sollte fest genommen werden solche menschen haben nichts in der Öffentlichkeit zu suchen", "Alles Gute dem armen Kater. Dem Täter wünsche ich die Hölle auf Erden, hoffentlich erwischen sie dich du Tierquäler" oder "Ach wie grausam 😢 wünsche dem Täter nichts gutes wer sowas macht ist ein von grund auf böser Mensch der das gleiche verdient hätte" (Rechtschreibung jeweils übernommen).

Mittlerweile hat die schockierte Verfasserin des Facebook-Posts Strafanzeige gegen den weiterhin unbekannten Täter gestellt.

Titelfoto: Montage: Facebook/Jil Kirchner

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