Warum diese Frau verzweifelt die Kisten öffnet, ist einfach grausam!

Stratford (England) - Schock für eine Passantin in England: Als sie in einer Gasse an mehreren Pappkartons vorbeilief, glaubte sie, ein zaghaftes Miauen gehört zu haben. Weil sie sich entschied, noch einmal zurückzulaufen, rettete sie gleich mehrere Leben!

Eine Tierretterin reißt verzweifelt die Kiste auf, in denen die Katzen gefangen sind.
Eine Tierretterin reißt verzweifelt die Kiste auf, in denen die Katzen gefangen sind.  © facebook/Celia Hammond Animal Trust

Die Kisten waren sorgfältig zugeklebt und somit luftdicht verschlossen. Derjenige, der die Kartons in der Nebenstraße abgestellt hatte, wollte offenbar sichergehen, dass der Inhalt auf keinen Fall überlebt.

Glücklicherweise wurde der grausame Plan in letzter Sekunde von der Fußgängerin durchkreuzt, die die Kisten entdeckte.

Die Frau alarmierte sofort den Tiernotdienst, der keinen Moment zögerte und mehrere Löcher in die Kartons bohrte, damit die elf kleinen Katzen, die sich darin befanden, wieder Luft bekamen.

"Wir kannten ihr Temperament nicht und wagten es deshalb nicht, die Kisten ganz zu öffnen", schreibt jemand von "Celia Hammond Animal Trust" auf Facebook. "Glücklicherweise dauerte es nur wenige Minuten, um zu Klinik zurückzufahren."

Dort angekommen, machten sich die Retter sofort daran, die Samtpfoten so schnell wie möglich aus ihrem schrecklichen Gefängnis herauszuholen.

Die versiegelten Kartons wurden in einer Nebenstraße entdeckt. Drinnen hockten die süßen Fellnasen.
Die versiegelten Kartons wurden in einer Nebenstraße entdeckt. Drinnen hockten die süßen Fellnasen.  © facebook/Celia Hammond Animal Trust

"Das Risiko, die Katzen zu schneiden, hätte es zu gefährlich gemacht, die Schachteln mit einer Schere zu öffnen." Deshalb griff man zu einem stumpfen Messer, mit dem man die mehrlagigen Klebestreifen-Bahnen zu durchtrennen.

Die Tierretter sind sich sicher: "Wir können nur davon ausgehen, dass die Tiere mit Absicht sterben sollten, da jeder weiß, dass Tiere atmen müssen, um zu überleben."

Desweiteren vermutet man, dass die Kisten nicht sehr lange dort gestanden haben können. "Unsere Tierärzte erklärten, dass sie das nicht länger als eine oder zwei Stunden überlebt hätten."

Merkwürdig ist, dass die Katzen offensichtlich keine Streuner sind. "Die Katzen sind wirklich freundlich und wurden eindeutig mal geliebt, gepflegt und geknuddelt - was in aller Welt würde einen scheinbar liebenden Besitzer dazu bringen, etwas so Schreckliches zu tun."

Deshalb nehmen die Retter an, dass es ein Familienmitglied oder ein Nachbar war, der die Vierbeiner hasste.

Der Zustand der elf kleinen Katzen ist nicht wirklich gut: "Alle sind extrem untergewichtig und mit Flöhen bedeckt." In den nächsten Tagen wird alles daran gesetzt, die Tiere wieder aufzupäppeln, um sie zu impfen, sterilisieren und mit Mikrochips zu versehen.

Außerdem versucht die Organisation herauszufinden, wer die Kisten abgestellt haben könnte. Die Tierretter befürchten, dass sich noch weitere Vierbeiner in dessen Obhut befinden und es denen dort nicht optimal geht.

Titelfoto: facebook/Celia Hammond Animal Trust

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