Alles gezeigt! TV-Nonne Antje Mönning nach Parkplatz-Strip vor Gericht

Kaufbeuren - Weil sie auf einem Parkplatz im Allgäu ihren Rock angehoben hat, muss sich die Schauspielerin Antje Mönning (40) am Dienstag vor dem Amtsgericht Kaufbeuren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten.

Schauspielerin Antje Mönning ist eine bekennende Exhibitionistin. (Archivbild)
Schauspielerin Antje Mönning ist eine bekennende Exhibitionistin. (Archivbild)  © INTERFOTO / NG Collection / WTP

Der Vorfall in Bayern, bei dem Mönning auf einem öffentlichen Parkplatz mit einem transparenten Oberteil bekleidet war, das deutlich ihre Brüste sowie Nippel zeigte und darüber hinaus auch noch ihren Rock anhob, unter dem sie keinen Slip trug, sorgte vor einigen Wochen für große Schlagzeilen.

Mönning, die in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" eine Nonne spielte, zeigte sich zudem vor den Männern auf dem Parkplatz in Jengen in freizügigen Posen - nicht wissend, dass es sich bei ihnen um Zivilpolizisten handelte, die das Tänzchen der bekennenden Exhibitionistin auf Video festhielten.

Anwalt Alexander Stevens kritisierte im Vorfeld eben jene Videoaufzeichnung, die ohne Einverständnis Mönnings gemacht worden sei, sowie die überaus scharfen Sicherheitsvorkehrungen, die für die Verhandlung in Kaufbeuren (13.30 Uhr) von den Verantwortlichen beschlossen wurden.

Die Schauspielerin selbst hatte in einem Statement gegenüber der BILD-Zeitung bereits kurz erklärt, wie es aus ihrer Sicht zu dem alles andere als konservativen Vorfall kommen konnte. So habe sie überhaupt nicht gewusst, dass es sich bei den Männern um Zivilpolizisten handele, sagte Mönning.

Nacktheit als "Befreiung der weiblichen Sexualität"

Antje Mönning (l.) spielte in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" mit. (Archivbild)
Antje Mönning (l.) spielte in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" mit. (Archivbild)  © ARD / Barbara Bauriedl

"Das erfuhr ich erst, als ich eine Anzeige und einen Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses erhielt", erklärte sie. Die Exhibitionistin versteht laut eigener Aussage allerdings dennoch nicht, weshalb ihr Verhalten problematisch sein soll.

"Hätten mir die Zivilpolizisten einfach gesagt: 'Lassen Sie das bitte', hätte ich freundlich 'okay' erwidert und wäre meiner Wege gefahren", schilderte Mönning weiter.

"Ist es eine Straftat, seine Brüste oder seinen nackten Körper zu zeigen? Wir alle kommen nackt auf die Welt, und Nacktheit sollte auch als etwas ganz Natürliches betrachtet werden", erklärte die 40-Jährige. Die Schauspielerin sieht in Nacktheit "die Befreiung der weiblichen Sexualität".

Mönning wollte nur etwas "herumblödeln", mit ihrer Strip-Einlage kein Unheil anrichten. "Ich habe Niemandem geschadet, wollte und will es auch nicht. Mein Motto ist das gut bayerische: 'Leben und leben lassen'!“

Update 17:30 Uhr Nach einem exhibitionistischen Auftritt auf einem Parkplatz im Allgäu muss die Schauspielerin Antje Mönning 300 Euro Geldbuße zahlen. Der Richter verurteilte sie schließlich wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Titelfoto: ARD / Barbara Bauriedl

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