Zu viel Sonne, zu wenig Regen: Bauern machen sich Sorgen um die Ernte

Kaufering - Nach dem vergangenen Dürresommer macht die Trockenheit den Bauern auch dieses Jahr zu schaffen.

Ein Mähdrescher verlädt seine Weizenernte in einen Anhänger. Die Bauern sorgen sich wegen der Dürre um die Ernte.
Ein Mähdrescher verlädt seine Weizenernte in einen Anhänger. Die Bauern sorgen sich wegen der Dürre um die Ernte.  © Lino Mirgeler/dpa

Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Walter Heidl, und Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) wollen sich am Montag (10.00 Uhr) auf Feldern bei Kaufering im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech ein Bild von der Lage machen.

Dabei wollen sie eine erste Prognose geben, was für die diesjährige Ernte in Bayern zu erwarten ist. Kaniber und die Vertreter des Bauernverbandes besuchen dabei einen Bio-Bauern und einen konventionell bewirtschafteten Hof.

Bundesweit rechnen die Bauern mit einer leicht unterdurchschnittlichen Getreideernte - nicht zuletzt wegen der negativen Auswirkungen der Dürre vom Vorjahr. In Bayern könnten die Ergebnisse erneut regional sehr unterschiedlich ausfallen.

Denn in manchen Regionen reichte der Regen, in anderen war es deutlich zu wenig. Unter anderem der Raps hat in diesem Jahr im Freistaat schon stark gelitten. Dort erwarten die Bauern erhebliche Einbußen.

Für viele Kulturen, unter anderem Kartoffeln, hoffen sie auf Regen.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa


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