Kaum Geld: Für Aue wird es schwer, neue zu holen

Spielt Stipe Vucur (vorn, gegen Christopher Buchtmann vom FC St. Pauli) ab Januar wieder für Aue?
Spielt Stipe Vucur (vorn, gegen Christopher Buchtmann vom FC St. Pauli) ab Januar wieder für Aue?  © DPA

Aue – "Die Mannschaft hat jetzt etwas Erfahrung gesammelt, ist nicht mehr so unbedarft wie in der Hinrunde. Jetzt noch zwei, drei Verstärkungen dazu, dann wird das", sagt Aues Trainer Pavel Dotchev. Doch die Suche nach den Neuen ist schwierig.

Das bestätigt auch der Bulgare. Gerade für Aue ist das immer ein zweischneidiges Schwert. Wie weit kann der Verein gehen, um Spieler nach Aue zu locken? Präsident Helge Leonhardt erklärt, der FCE werde nicht über seinen Möglichkeiten hinweggehen. "Wir klopfen ab, was machbar ist. Aber Schulden werden wir nicht mache", bekräftigt er.

Da aber gerade die Gehaltsvorstellungen einiger ins schier Unermessliche steigen, ist es doppelt schwer. "Es ist nicht so, dass wir keine guten Kicker angeboten bekommen, es wollen durchaus richtig gute nach Aue. Aber wir können das Geld nicht mit vollen Händen ausgeben. Daher ist vieles auch nicht machbar“, so Dotchev.

Vieles geht also nur über Ausleihen - so wie bei Pascal Köpke im Vorjahr. Spieler, die durchaus aus das Zeug für die 2. Liga haben, aber bei ihren Vereinen nicht (mehr) zum Zuge kommen.

Einer, der auf der Liste ganz oben steht, ist Stipe Vucur vom 1. FC Kaiserslautern. Er spielte vor seinem Engagement auf dem Betzenberg ein Jahr in Aue.

„Es gibt noch keinen konkreten Hinweis, dass er zurückwill. Aber wenn, nehme ich ihn gern“, bekräftigt Dotchev noch einmal das Interesse an Vucur. Bei den beiden gewünschten Offensivspielern muss er sich gedulden, „weil wir keine Schnellschüsse machen können.“

Aue-Boss Helge Leonhardt.
Aue-Boss Helge Leonhardt.  © Picture Point

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0