Mann stellt nach der Hochzeit fest, dass mit seiner Braut etwas nicht stimmt: Jetzt ist er seinen Job los

Kayunga - Ein ugandischer Imam wurde aus seinem Amt entlassen, nachdem herauskam, dass seine frisch angetraute Ehefrau ein pikantes Geheimnis hatte.

Miese Nummer: Die vermeintliche Braut führte ihren Ehemann an der Nase herum. (Symbolbild)
Miese Nummer: Die vermeintliche Braut führte ihren Ehemann an der Nase herum. (Symbolbild)  © 123rf.com/sonjachnyj

Laut "Daily Mail" kam Scheich Mohammed Mutumba (27) seiner Braut auf die Schliche, als sie aus dem Haus des Nachbarn einen Fernseher klauen wollte und auf frischer Tat ertappt wurde.

Noch an Ort und Stelle wurde sie von der Polizei durchsucht und die Beamten entdeckten bei der Gelegenheit ein nicht ganz unwichtiges Detail:

Die vermeintliche Frau hatte einen Penis und war in Wirklichkeit ein Mann!

Der Dieb, dessen richtiger Name Richard Tumushabe sei, gab später zu, sich als Frau ausgegeben zu haben, um den Imam zu heiraten. Doch nicht etwa aus Liebe, sondern weil er an dessen Geld ran wollte, um es ihm zu stehlen.

Der schockierte Ehemann berichtete, er hätte seit der Hochzeit mit seiner "Gemahlin" keinen Sex mit "ihr" gehabt, weil sie behauptete, dass sie ihre Menstruation habe.

Der am Boden zerstörte Mutumba sagte außerdem, er habe geglaubt, er würde eine Frau namens Swabullah Nabukeera heiraten, als sie sich im Dezember in einer traditionellen islamischen Zeremonie vermählten.

Auch Freunde und Kollegen fielen auf den Betrüger herein

Seine Freunde und Kollegen bestätigten, dass auch sie dem Betrüger auf den Leim gingen, denn normalerweise trug dieser einen Hijab und konnte somit sein Äußeres verbergen.

Amisi Kibunga, die in derselben Moschee arbeitet wie Mutumba, sagte: "Er hatte eine süße, sanfte Stimme und ging wie eine weibliche Person." Vier Tage nach der Hochzeit hätte sich der frisch gebackene Ehemann bei ihr beschwert, dass seine Braut sich weigerte, sich für die Nacht auszuziehen.

Vom Dienst suspendiert

Der örtliche muslimische Beamte Sheikh Abdul Noor Kakande sagte, der "unglückliche" Vorfall werde untersucht. Allerdings steht Homosexualität in Uganda unter Strafe und wird etwa mit der Todesstrafe durch Erhängen geahndet. Mutumba könnte schlimmstenfalls also noch richtige Probleme bekommen, wenn er seine Unschuld nicht beweisen kann.

Der Geistliche wurde inzwischen aus seinem Amt entlassen. Der oberste Imam der Moschee, Scheich Isa Busuulwa, sagte, die Suspendierung sei notwendig, um "die Integrität des Glaubens zu wahren".

Titelfoto: 123rf.com/sonjachnyj


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