Keime in Trinkwasser nachgewiesen

Die im Trinkwasser nachgewiesenen Keime könnten Anzeichen für Erregern sein.
Die im Trinkwasser nachgewiesenen Keime könnten Anzeichen für Erregern sein.  © DPA

Senftenberg - Das Klinikum Niederlausitz hat am Standort Senftenberg wegen möglicher Keime im Trinkwasser vorsorglich Wasserspender auf den Stationsfluren außer Betrieb genommen.

Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, betonte das Klinikum am Donnerstag. Man warte auf Ergebnisse des Gesundheitsamtes. Zuerst hatte die Lausitzer Rundschau berichtet.

Daraufhin reagierten Patienten und Angehörige des Krankenhauses mit Sorge. Daniela Grass, Pressesprecherin des Klinikums, bestätigte, dass das Trinkwasser nur noch eingeschränkt nutzbar sei und ein Abkochgebot besteht.

Die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL) teilte mit, dass im regionalen Trinkwassernetz Keime nachgewiesen worden seien, die Indikator für Erreger sein könnten.

Bei den nachgewiesenen Keimen handelt es sich um coliforme Bakterien.
Bei den nachgewiesenen Keimen handelt es sich um coliforme Bakterien.  © DPA

Weil es sich aber um eine geringfügige Belastung handele, besteht für gesunde Menschen keinerlei Gefährdung.

Ältere und kranke Menschen sollten das Wasser vorsichtshalber vor Gebrauch abkochen, da sie eine Risikogruppe darstellen.

Als möglichen Grund für die Keim-Belastung nannte das Unternehmen einen kürzlichen Rohrbruch in der Nähe der Stadt.

Derzeit werden die Leitungen gespült und desinfiziert.

Technischer Leiter des WAL-Betriebs Roger Lucchesi teilte mit: "Wir wollen sehr genau und gründlich sein, um die geringen Überschreitungen wieder in den grünen Bereich zu bringen".


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