Keine autofreundlichen Städte, keine günstigen Parkhäuser: Das will der Verkehrsminister

Stuttgart - Im Kampf gegen den Klimawandel wird es im Verkehrssektor aus Sicht von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) mehr als Anreize brauchen.

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württember spricht im Landtag.
Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württember spricht im Landtag.  © DPA

"Solange du noch mit dem Auto überall hinkommst, fährst du auch mit dem Auto überall hin", sagte Hermann der Deutschen Presse-Agentur.

Um die Klimaschutzziele doch noch einzuhalten, müssten 2030 in Städten ein Drittel weniger Autos fahren. Dazu müsse auch etwa die Fläche für Autos zugunsten von Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr reduziert werden.

"Wenn man überall billig parken kann, wird der Wandel nicht stattfinden." Man sei weit entfernt von den Reduktionszielen beim CO2-Ausstoß in dem Bereich.

"Mehr Menschen haben den Führerschein, mehr Autos – vor allem schwere und schnelle – sind auf der Straße, mehr Kilometer werden gefahren."

Verkehr in Stuttgart.
Verkehr in Stuttgart.  © DPA

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