Eine Stadt in Angst: Kinderschänder weiter auf der Flucht

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei den Perversen vom Sonnenberg.
Mit diesem Phantombild sucht die Polizei den Perversen vom Sonnenberg.

Chemnitz - Eine Stadt hat Angst um ihre Kinder: Noch immer sind in Chemnitz zwei Kinderschänder auf freiem Fuß, könnten jederzeit wieder zuschlagen. Eine heiße Spur gibt es in beiden Fällen nicht.

Seit dem 3. Juni diesen Jahres ist ein etwa 30-jähriger, sächsisch sprechender blonder Mann auf der Flucht. Er hatte auf dem Sonnenberg zwei junge Mädchen (7, 11) in einem Abrisshaus missbraucht.

Auffällig waren sein schwarzer Motorroller und eine schwarze Lederjacke mit Kapuze. Ebenso ratlos ist die Polizei beim Fall der Siebenjährigen, die am Montagabend im „Park der Opfer des Faschismus“ missbraucht wurde.

Der Täter (etwa 30 Jahre alt, laut Zeugen Nordafrikaner, etwa 1,80 Meter groß, Narbe auf der linken Wange) flüchtete nach der Tat Richtung Bahnhof. Zwar wurde mittlerweile ein Verdächtiger ermittelt - das Opfer selbst und Zeugen entlasteten ihn aber. In beiden Fällen bittet die Kripo um Hinweise unter Tel.: 0371/387-34 45.

Am Rande dieses Spielplatzes verging sich ein Kinderschänder an der Siebenjährigen.
Am Rande dieses Spielplatzes verging sich ein Kinderschänder an der Siebenjährigen.

Fotos: haertelpress, Polizei


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