Kellnerin geht in diesem Outfit zur Arbeit und kriegt richtig Ärger!

Die Kellnerin Kate Hannah aus England soll einen Mega-Ärger mit ihrer Chefin bekommen haben - weil sie keinen BH trug.
Die Kellnerin Kate Hannah aus England soll einen Mega-Ärger mit ihrer Chefin bekommen haben - weil sie keinen BH trug.  © Facebok/Kate Hannah

Beverley/England - Die Geschichte der Kellnerin Kate Hannah macht einfach sprachlos! Die Engländerin schreibt auf Facebook, dass sie aus einem völlig banalen Grund gefeuert wurde: Sie trug keinen BH.

"Gestern hat der Bruder unserer Managerin in ihrer Anwesenheit einen unangemessenen sexuellen Spruch gebracht. Ich fühlte mich unbehaglich, objektiviert und schockiert, dass das wirklich passiert ist", ärgert sie sich auf Facebook.

Daraufhin rügte ihre Chefin sie vor drei Kollegen und sogar Kunden und trug ihr auf, in Zukunft nicht mehr ohne BH auf Arbeit zu erscheinen.

"Ich war vollkommen erschüttert, dass mir die Schuld daran gegeben wurde, dass ich auf Arbeit sexuell belästigt wurde", schreibt sie weiter.

Von ihrer Chefin sei sie daraufhin noch als "dumm, albern und komplett überreagierend" beschimpft worden.

Zum Schluss appelliert sie noch an alle Frauen, die vielleicht bereits ähnliche Erfahrungen machen mussten: "Niemand sollte jemals das Gefühl haben, sich verstecken zu müssen, um nicht Opfer von sexuellen Anspielungen und unangebrachtem Verhalten zu werden."

Auf Facebook nahm das Unternehmung Stellung zu den Vorwürfen.
Auf Facebook nahm das Unternehmung Stellung zu den Vorwürfen.

Auf Kate Hannahs Post hin brach ein Shitstorm über das Restaurant herein, in welchem sie arbeitete. "Was für ein widerliches Verhalten, schämt Euch" oder "Ich werde da nie wieder hingehen, dieses Verhalten ekelt mich an", heißt es in den Kommentaren.

Einige können Kates Problem aber auch überhaupt nicht nachvollziehen. "Was ist denn bitte so schwer daran, einfach einen BH anzuziehen?", fragt zum Beispiel einer. Ein anderer findet es absolut okay, wenn ein Unternehmen einen gewissen Dresscode vorschreibt.

Das Management konnte sich dem Aufsehen, welches durch Kates Post entstand, natürlich auch nicht entziehen und veröffentlichte daraufhin ein Statement via Facebook.

"Wir können bestätigen, dass keine Mitarbeiter wegen der genannten Vorwürfe aus dem Unternehmen entlassen wurde. Wir haben die Pflicht, alle unsere Mitarbeiter vor jeglicher Diskriminierung oder sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen und wir nehmen etwaige Anschuldigungen gegen unsere Mitarbeiter sehr ernst", heißt es darin.

Ob Kate sich mit dieser "Entschuldigung" abfinden wird und überhaupt noch Lust hat, für das Restaurant zu arbeiten? Dem Ruf des Unternehmens dürften die Vorwürfe jedenfalls nicht gerade gut getan haben.


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