Schreckliches Familiendrama: Mutter lockt ihre drei Kinder in den Wald und tötet sie

Kent County - Die Ermittler sprechen von einem der "schwierigsten Fälle", von denen sie je gehört haben. Denn es ist nicht leicht herauszufinden, was im Kopf der 28-jährigen Abrianne Moore vorging, um sich zu solch einer schrecklichen Tat hinreißen zu lassen.

Aubrianne Moore hatte offenbar psychische Probleme. Sie erschoss ihre Kinder mit einem Jagdgewehr.
Aubrianne Moore hatte offenbar psychische Probleme. Sie erschoss ihre Kinder mit einem Jagdgewehr.  © Screenshot Twitter, Screenshot Gofundme

Die Trauer in Kent County im US_Bundesstaat Michigan ist groß. Eine junge Mutter erschoss zunächst ihre drei Kinder, bevor sie sich kurz darauf selbst umbrachte.

Wie "Daily Mail" berichtet, soll sie eine falsche Krankschreibung vom Arzt genommen haben, um ihre Kinder für einen Tag von der Schulpflicht zu befreien. Zusammen mit Alaina (2), Cassidy (6) und Kyrie (8) fuhr sie im Anschluss zum Haus ihrer Großeltern.

Unter einem Vorwand lockte sie sie einzeln aus dem Auto und ging mit ihnen in einen Wald hinter dem Gebäude. Dort richtete sie ihr Jagdgewehr auf die Kinder und tötete sie hintereinander. Nach der schrecklichen Tat verfrachtete sie die Körper der Kinder in ihr Auto und fuhr zu ihrem Mann nach Hause. Dort nahm sie sich schließlich selbst das Leben.

Zwei Stunden nach ihrem Selbstmord fand ihr Mann schließlich die Leichen und alarmierte sofort die Polizei. "Wir wissen nicht, was in ihrem Kopf vorging, sie hat keine Selbstmordnotiz oder ähnliches hinterlassen", sagte ein Polizist in einem Interview.

"Sie schien mit ziemlich erheblichen psychischen Problemen gekämpft zu haben. Sie hatte einige Einträge auf Facebook gemacht die darauf hindeuten, dass sie glaubte, paranoid zu sein und dachte, dass ihre Kinder irgendwie in Gefahr waren. Wir vermuten, dass dies zu den schrecklichen Ereignissen geführt hat."

Verwandter von Aubrianne Moore richtet Spendenseite ein

Offenbar machten der Mutter in der Vergangenheit bereits andere Dinge Angst. So soll sie ihre Kinder einmal Tage lang nicht in die Schule gelassen haben, weil sie im Fernsehen etwas über einen Schulbusunfall gehört hatte. Offenbar war sie diesbezüglich aber bereits in Therapie. Eine Sozialarbeiterin bestätigte, dass sie zehn Tage lang in einem Krankenhaus stationiert war.

"Dies ist einer der schwierigsten Fälle, von denen ich je gehört habe. Es ist herzzerreißend, dass so etwas in unserer Gemeinschaft passiert ist. Ich bin untröstlich für die Familie und für alle Beteiligten und die Gemeinschaft im Allgemeinen, denn es ist für uns nicht leicht, uns nicht zu fragen, was hätte anders sein können, was hätten wir tun können, um zu helfen", wird die Polizeisprecherin weiter zitiert.

Der Onkel der Kinder hat inzwischen auf der Seite "gofundme" einen Spendenaufruf gestartet. Er möchte dadurch die Beerdigung finanzieren. "Ich habe meine Nichten und die Welt hat drei wunderschöne Engel verloren. Niemand versteht es und niemand wird es je verstehen."

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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