Aktivisten besetzen leerstehende RWE-Häuser, die Tagebau weichen sollen

Kerpen-Manheim - Am Rande des Braunkohletagebaus im rheinischen Revier sind Aktivisten in drei leerstehende Häuser eingedrungen.

Insgesamt wurden drei leerstehende Häuser besetzt.
Insgesamt wurden drei leerstehende Häuser besetzt.  © Horst Konopke

Nach Angaben der Polizei in Aachen vom Samstag handelt es sich um Häuser im Kerpener Stadtteil Manheim, die dem Energiekonzern RWE gehören.

Das Dorf Manheim soll dem Abbau weichen. Die Protestgruppe hängte ein beschriftetes Stofftuch an das Garagentor eines leerstehenden, gelb getünchten Hauses. "Manheim lebt. Hambi bleibt", stand darauf. Etwa 20 bis 30 Menschen versammelten sich.

In den vergangenen Wochen hatte die Polizei in NRW im Hambacher Forst bei Köln mit großem Aufwand 86, von Umwelt-Aktivisten gebaute Baumhäuser abgebaut.

Titelfoto: Horst Konopke

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