Wird dieser Mann der erste Kevin im Bundestag?

Wird es einen ruhmreichen oder ernüchternden Ausgang geben?
Wird es einen ruhmreichen oder ernüchternden Ausgang geben?  © DPA

Berlin - Der Bundestag brauche einen Kevin - so bewarb sich der Berliner SPD-Politiker Kevin Hönicke (33) am Samstag für einen Platz auf der Landesliste seiner Partei für die Wahl am 24. September.

"Wir können bei der Bundestagswahl Geschichte schreiben", sagte Hönicke. Noch nie habe es im Bundestag einen Abgeordneten mit Vornamen Kevin gegeben. Mit seiner Nominierung könne die SPD ein Zeichen dafür setzen, dass der Name nicht den Werdegang bestimmen dürfe.

Sein Wunsch könnte wahr werden. Zwar verlor der SPD-Fraktionschef im Lichtenberger Bezirksparlament den sechsten Listenplatz trotz engagierter Rede und viel Applaus an Ex-Kulturstaatssekretär Tim Renner.

Bei der Wahl für den ebenfalls noch aussichtsreichen Platz acht setzt er sich jedoch gegen zwei Mitbewerber durch.

Hönicke ist zudem Direktkandidat in Lichtenberg - hier sind seine Chancen aber eher gering.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0