Trapp kündigt Comeback an: Doch ist er bei der Eintracht noch die Nummer eins?

Frankfurt am Main - Der Schock saß bei allen Verantwortlichen, Spielern und Fans von Bundesligist Eintracht Frankfurt tief, als sich Torhüter Kevin Trapp (29) beim 2:1-Auswärtserfolg bei Union Berlin aufgrund eines Zusammenpralls mit Teamkollege Makoto Hasebe (35) schwer an der Schulter verletzte. Doch sein Ersatz Frederik Rönnow (27) könnte ihm nun den Rang ablaufen.

Die beiden Eintracht-Keeper Kevin Trapp (l.) und Frederik Rönnow.
Die beiden Eintracht-Keeper Kevin Trapp (l.) und Frederik Rönnow.  © DPA/Arne Dedert

Nationaltorwart Trapp hatte sich Ende September einen Anriss der Rotatorenmanschette in der linken Schulter zugezogen - eine Operation war unausweichlich, die Hinrunde für den 29-Jährigen gelaufen. Somit fehlte den Hessen scheinbar ein zuverlässiger Rückhalt im Kasten.

Doch der Schein war trügerisch, da Ersatzmann Rönnow nach ersten Startschwierigkeiten grandiose Leistungen zwischen den Pfosten ablieferte, gegen Bayer 04 Leverkusen seinen Kasten beim 3:0-Erfolg sauber hielt und auch bei der 5:1-Gala gegen den FC Bayern München nur ein einziges Mal von Robert Lewandowski überwunden werden konnte.

Doch die Zeit im Tor der Eintracht könnte für den dänischen Nationaltorhüter wohl schon bald wieder vorbei sein.

Denn nach erfolgreich verlaufener OP kann Trapp nach eigenen Aussagen gegenüber der Hessenschau "wieder richtig trainieren". Auch wenn an einen baldigen Einsatz des 29-Jährigen wohl noch immer nicht zu denken ist.

Somit wird Rönnow wohl noch bis zur Winterpause Zeit haben, seine bislang grandiose Form unter Beweis zu stellen. Stand jetzt ist er der Schlussmann mit den meisten abgewehrten Bällen. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass Trapp nach Ablauf seiner Genesungsphase nicht wieder als Stammtorwart installiert wird.

Für die Eintracht ist der spannende Kampf um den Stammplatz im Tor jedoch eine sogenannte Win-Win-Situation. Denn die Adlerträger können aktuell sicher sein, gleich zwei Keeper auf Top-Niveau in den eigenen Reihen zu haben.

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0