Mysteriöses Licht: Was hat es mit dem Feuerball über Deutschland auf sich?

Top

Nicht essen! Eifrisch-Eier möglicherweise von Salmonellen befallen

Neu

Dieses Eis bringt wirklich jede Frau zum stöhnen!

4.071
Anzeige

Auch beim Wahlkampf-Abschluss in München: Buh-Rufe für Merkel

Neu

TAG24 sucht genau Dich!

60.917
Anzeige
10.408

Die Geschichte des Flüchtlings, der in Dresden starb

Dresden - Khaled Idris (†20) stammte aus Eritrea. Das Land am Roten Meer, das nach erkämpfter Unabhängigkeit vor 21 Jahren zunächst als Musterstaat galt, wird inzwischen von Beobachtern als Schreckensregime beschrieben.
Integrationsministerin Petra Köpping (56, SPD) legte vor Ort Blumen nieder.
Integrationsministerin Petra Köpping (56, SPD) legte vor Ort Blumen nieder.

Dresden - Ganz Deutschland schaut nach dem Tod des 20-jährigen Asylbewerbers Khaled Idris auf Dresden. Die Polizei sucht fieberhaft den Täter und gerät selber in die Kritik.

Immer mehr Details über das grausame Verbrechen werden bekannt. Ganz oben steht die Frage, warum Ermittler und Notarzt vor Ort die Anzeichen einer Straftat übersehen konnten.

Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll (60) räumte Fehler ein. Die Beamten hätten das Blut an Hals und Schulter auf einen offenen Schlüsselbeinbruch zurückgeführt, der durch einen Sturz hätte verursacht worden sein können. Messerstiche seien wegen der Wunde nicht erkennbar gewesen.

Erst als die Leiche in der Rechtsmedizin untersucht wurde, kamen die Einstiche zum Vorschein. Deswegen rückte die Mordkommission erst 30 Stunden später am Tatort an, begann mit der Spurensuche.

Laut Augenzeugen lag der 20-Jährige jedoch blutüberströmt auf dem Rücken am Boden. Blut sei aus Nase und Mund geflossen. Angeblich haben Polizisten DNA-Tests von allen sieben Mitbewohnern und insgesamt 16 Besuchern der Wohnung genommen.

Staatsanwalt Lorenz Haase will das nicht bestätigen: „Wir ermitteln in alle Richtungen. Steht ein Verdächtiger fest, werden DNA-Proben genommen.“ Derzeit werden Nachbarn und Mitbewohner befragt, ebenso Augenzeugen vor dem Supermarkt, wo der 20-Jährige einkaufen gehen wollte.

Weltweite Aufmerksamkeit: Kate Connolly (l.) von der britischen Zeitung „The Guardian“ sprach gestern mit Khaleds Mitbewohnern für ihren Bericht aus Dresden.
Weltweite Aufmerksamkeit: Kate Connolly (l.) von der britischen Zeitung „The Guardian“ sprach gestern mit Khaleds Mitbewohnern für ihren Bericht aus Dresden.

Wie das Innenministerium gestern Abend bestätigte, ist inzwischen auch das Operative Abwehrzentrum gegen Extremismus (OAZ) unter der Leitung von Sachsens ehemaligem Polizeipräsidenten Bernd Merbitz (58) eingeschaltet.

Wegen der Sprachbarrieren müssten Dolmetscher eingesetzt werden, das erschwere die Ermittlungen, so Haase. Videos werden ausgewertet, Polizeihunde suchten die Umgebung ab. Die Kritik an der Polizeiarbeit wird lauter. Drei Tage bevor Khaled erstochen wurde, erstattete ein Sozialarbeiter der AWO Anzeige bei der Polizei.

Unbekannte hatten zwei Hakenkreuze auf Khaleds Wohnungstür im zweiten Stock geschmiert. „Es gab außerdem Tritte gegen die Tür. Erst dadurch wurden die Bewohner aufmerksam, informierten den zuständigen Sozialarbeiter“, so AWO-Sprecherin Ines Vogel (34).

Ein Polizeihauptkommissar, zuständiger „Koordinator für Migration“, übernahm die Ermittlungen. Dennoch reagierte die Polizei reichlich ungeschickt, als dann der 20-jährige Asylbewerber tot vor dem Wohnblock lag.

Schließlich wurde noch Stunden später nach Auffinden der Leiche von einem Unfall ausgegangen - bei der Faktenlage eine unnachvollziehbare Fehleinschätzung.

Der getötete Asylbewerber Khaled.
Der getötete Asylbewerber Khaled.

Khaled Idris (†20) stammte aus Eritrea. Das Land am Roten Meer, das nach erkämpfter Unabhängigkeit vor 21 Jahren zunächst als Musterstaat galt, wird inzwischen von Beobachtern als Schreckensregime beschrieben.

Tausenden willkürliche Verhaftungen, das Auswärtige Amt warnt dringend vor Reisen ins Land. Wer aus dem Land fliehen will, gilt als Deserteur und kann sofort erschossen werden.

Khaleds Vater ist tot, der Mutter gelang vor 15 Jahren die Flucht mit ihrem Sohn in den Sudan. Auch dort lebensgefährliche Verhältnisse ohne Perspektive.

Nun wagte Khalid die Flucht ins vermeintlich sichere Europa. „Ich will hier arbeiten, Geld verdienen und meine Mutter unterstützen“, sagte er zu seinen Freunden.

Auf der Flucht vor dem Schrecken fand er im vermeintlich sichern Deutschland den Tod. Der oder die Mörder haben dem Traum von einem bisschen Glück ein brutales Ende gesetzt.

Fotos: MOPO24, Ove Landgraf, dpa

21 Flüchtlinge vor türkischer Schwarzmeerküste ertrunken

Neu

Rohrreiniger mal anders: Sprengstoff in Abflussrohr versteckt

Neu

Davor brauchst Du jetzt keine Panik mehr zu haben!

88.902
Anzeige

Es brannte! 23-Jährige und Einjähriger entkamen Flammentod

Neu

Essen auf dem Herd vergessen: Feuerwehr, Bürgermeister und Seelsorger rücken an

Neu

Polizisten springen als Ziegenhirten ein

496

Scharfe Munition & Kokain: Polizei fasst illegales Familienunternehmen

251

Spanner im Rathaus! Er filmte Frauen auf dem Klo

2.155

Wasserleiche trieb im See: Wer kennt die Frau?

5.045
Update

Im sexy Kostüm und mit bunter Perücke auf der Mangamesse

110

Naturkatastrophe droht! Wird dieses Urlaubsparadies bald verwüstet?

3.445

LKA geht gegen IS-Mitglieder vor, doch die Männer sind schon im Gefängnis

102

Unwürdig! Werden Hartz IV-Empfänger bald zu Zwangsarbeitern?

11.384

Erektionsstörungen: Mann erschießt Arzt nach Penis-Operation

2.640

Was passiert mit den Piloten von Air Berlin?

806

Unfassbar: Flugzeugpiloten mit Laserpointer geblendet

152

Sie steckt 10.000 Euro in ihre Hochzeit: Doch es ist nicht zu glauben, wen sie heiratet

5.682

Siebenjähriger wird fies gemobbt: Vater verteidigt ihn heldenhaft

5.203

Verschwundene Flüchtlinge: Acht weitere Personen aufgetaucht

3.748

Geil aufs Wählen? Wahlwerbung auf Pornoseiten

616

Motorradfahrer kracht frontal gegen Lkw: tot!

2.641

16 Monate alter Junge ertrinkt in Maurerkübel: Ermittlungen eingestellt

374

Reizgas-Attacke: Mehr als 60 Schüler verletzt!

1.265

Frau attackiert andere Frau auf offener Straße - akute Lebensgefahr!

2.169

Mysteriös: Frau sagt ihren Tod voraus und wird vier Tage später ermordet

5.424

Müssen wir mit einem Jahrhundert-Winter rechnen?

17.028

Vierjährige erschießt sich mit Waffe aus Omas Handtasche

2.302

Schwere Krebserkrankung: Bosbach denkt schon über seinen Grabstein nach

5.369

Wolfgang Joop hat keine Lust mehr auf den Mode-Zirkus

662

Taxifahrer schleift Fahrgast unterm Wagen mit und lässt ihn schwer verletzt liegen!

2.144

Traktor will Bahnschienen überqueren, dann kommt plötzlich ein Güterzug

3.953

Schleuser versteckt Mann unter dem Rücksitz

3.031

Sieg vor der Wahl: Hier hat "Die PARTEI" schon gewonnen

1.902

Wer hat eine Sexpuppe vor Radarfalle gestellt?

2.838

AfD darf angebliches Grünen-Zitat nicht mehr verbreiten

2.328

Wucher? Fleischer verlangt Geld fürs Aufschneiden der Semmeln

4.285

Kuriose Schrottkarre steht bei Ebay zum Verkauf

4.060

Konkurrenz ist entsetzt über Air-Berlin-Entscheidung für Lufthansa

2.186

Wurden Berliner Beamte jahrelang zu schlecht bezahlt?

202

Preise von Eigentumswohnungen steigen: Da kommt diese Anzeige gelegen

1.451

Hund wird in Waldgebiet grausam getötet

21.740

Wen küsst Sophia Thomalla denn da?

2.531

N24 gibt es bald nicht mehr

10.353

Intimes Geständnis: Robbie Williams hatte Sex mit Dealerin

1.986

Völlig zerstört: 59-Jähriger rast ungebremst gegen Baum und stirbt

5.928

Leiche in Havel: Vermisste Seglerin (33) ist tot

160

Größenwahn? Emil Forsberg verschenkt 200.000-Euro-Ferrari

7.467

Hier werden ein Vater und seine beiden Kinder vom Blitz getroffen

3.397

Ekelhaft! Laster verliert 250 Kilo Tier-Lungen auf Autobahn

2.450

Cartoonist Ralph Ruthe vergleicht AfD mit einem bellenden Hund

1.675

Kriminalität: Jeder zweite Tatverdächtige ist Ausländer

6.477

Experiment macht fassungslos: So einfach kann man eine Bastel-Bombe bei Amazon bestellen!

1.549

Next Stop Heppenheim: Merkels Wahlkampf-Endspurt in Hessen

980

21-Jähriger stürzt beim Putzen aus Fenster: Schwer verletzt!

1.668