Abtreibungen bald nur noch im medizinischen Notfall?

Kiel/Flensburg – Der Sozialausschuss des Landtages befasst sich am Donnerstag um 14 Uhr mit Plänen, im künftigen ökumenischen Zentralkrankenhaus in Flensburg Abtreibungen nur noch in medizinischen Notfällen vorzunehmen.

Die Kunststoff-Modelle stellen Embryos in der zehnten Schwangerschaftswoche in Originalgröße dar.
Die Kunststoff-Modelle stellen Embryos in der zehnten Schwangerschaftswoche in Originalgröße dar.  © dpa/Uli Deck

Die Landesregierung soll auf Antrag der SPD über die Fördervoraussetzungen des Klinikneubaus informieren und die rechtlichen Grundlagen zur medizinischen Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen darlegen.

Bis 2026 soll das neue Zentralkrankenhaus die beiden bestehenden Kliniken ersetzen. Die Krankenhausträger Malteser und Diako wollen sich an der geplanten Betriebsgesellschaft jeweils zur Hälfte beteiligen.

Nach den Plänen des neuen, ökumenischen Krankenhausträgers ist im künftigen Zentralkrankenhaus ein Abbruch von Schwangerschaften nur noch in medizinischen Notfällen möglich. Dagegen regt sich heftiger Widerstand.

Im künftigen Krankenhaus könnten Abtreibungen nur noch im Notfall möglich sein. (Symbolbild)
Im künftigen Krankenhaus könnten Abtreibungen nur noch im Notfall möglich sein. (Symbolbild)  © 123RF/belchonock

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