Autobahn wird nach Steinwürfen von Brücke mehrere Stunde gesperrt

Kiel - Nach einem Steinwurf auf ein Auto ist die Autobahn A215 bei Kiel in Richtung Hamburg für mehrere Stunden voll gesperrt worden.

Die Polizei markierte einen Tatort an einer Autobahn-Brücke ab. (Symbolfoto)
Die Polizei markierte einen Tatort an einer Autobahn-Brücke ab. (Symbolfoto)  © DPA

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 60-Jähriger am Vormittag gemeinsam mit einer 51 Jahre alten Beifahrerin die Autobahn in Richtung Hamburg, als er einen vermutlich faustgroßen Stein von einer Brücke fallen sah, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Kiel mitteilten.

Der Stein schlug demnach zunächst auf der Straße auf und prallte anschließend im Bereich der Beifahrerseite gegen die Windschutzscheibe des Wagens.

Die Scheibe wurde dabei stark beschädigt, aber nicht durchschlagen. Fahrer und Beifahrerin blieben dabei zum Glück unverletzt. Sie fuhren bis zum nächsten Parkplatz und informierten die Polizei.

Am Mittag wurde die Autobahn für die Spurensicherung wegen der Suche nach dem Gegenstand zwischen dem Kreuz Kiel West und dem Parkplatz Rumohr in Fahrtrichtung Neumünster bis zum frühen Abend gesperrt.

Bei einem ähnlichen Vorfall wurde die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen. (Archivfoto)
Bei einem ähnlichen Vorfall wurde die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen. (Archivfoto)  © DPA

Es war aber nicht der einzige Vorfall an diesem Tag. Die Polizei Kiel suchte weitere mutmaßliche Steinewerfer. Am Mittag wurden in Heikendorf drei Personen auf einer Brücke im Bereich des Golfplatzes gesehen.

Sie sollen Steine auf die Fahrbahn der K51 geworfen haben. Das Fahrzeug eines Zeugen wurde jedoch nicht getroffen.

Zudem wurde bereits am vergangenen Donnerstag ein VW-Bus in Schwentinental vermutlich durch einen Steinwurf von einer Brücke über der B76 an der Frontscheibe beschädigt, wie die Polizei ebenfalls mitteilte. Verletzt wurde niemand.

Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, konnte die Polizei am Dienstag noch nicht sagen.

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