Bombenentschärfung in Kiel: Sprengung erfolgreich!

Kiel - Bis zu 2000 Menschen müssen am Sonntag im Kieler Stadtteil Elmschenhagen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Grund ist eine geplante Bombenentschärfung.

Ein Entschärfer vom Kampfmittelräumdienst entfernt den Zünder eines Blindgängers. So soll es am Sonntag auch in Kiel ablaufen.
Ein Entschärfer vom Kampfmittelräumdienst entfernt den Zünder eines Blindgängers. So soll es am Sonntag auch in Kiel ablaufen.  © DPA

Die britische 250-Kilogramm-Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten im Bereich der Preetzer Straße gefunden worden.

Im Sperrbereich liegt neben 20 Straßen auch die Bundesstraße 76.

Die Polizei richtet am Sonntag ab 11 Uhr Straßensperren ein. Bis 12 Uhr müssen alle Anwohner das Areal verlassen haben.

Der Kampfmittelräumdienst werde nach der Entschärfung des Blindgängers dessen Detonator (Sprengzünder) sprengen.

Dieser sorgt im Normalfall nach dem Aufprall der Bombe auf den Boden für die eigentliche Zündung der Sprengladung.

Die Lautstärke der geplanten Sprengung wird laut Polizei vergleichbar mit dem Zünden eines mittelgroßen Böllers sein.

Die Kieler Feuerwehr richtet am Sonntag ab 8 Uhr ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0431 5905555 ein. Ab 12 Uhr steht Anwohnern eine Notunterkunft in der Hermann-Löns-Schule zur Verfügung.

Update, 13.57 Uhr:

Das Team des Kampfmittelräumdienstes war erfolgreich. Die Bombe ist entschärft und der Zünder erfolgreich herausgeschraubt. Der Detonator wurde gesprengt. Die Absperrungen werden aufgehoben. Der Knall eines Signalschusses und ein grüner Signalstern markierten das Ende.

Update, 14.30 Uhr:

Die Entschärfung habe etwa eine Stunde gedauert, sagte ein Polizeisprecher. Alle Sperren seien danach aufgehoben worden. Etwa 2000 Anwohner, die zuvor ihr Viertel verlassen mussten, durften in ihre Häuser zurückkehren. Alles habe gut geklappt, sagte der Sprecher. Es habe nur einige Fußgänger gegeben, die sich meist unwissend im Sperrbereich aufgehalten hätten.

In diesem Bereich wird evakuiert.
In diesem Bereich wird evakuiert.  © Stadt Kiel

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