Zahlreiche Attacken: Neuer Wolf verängstigt den Norden!

Kiel – Der alte Problemwolf ist weg, doch das Sterben geht weiter. In Schleswig-Holstein ist offenbar ein weiterer Wolf unterwegs.

Ein neuer Wolf treibt sein Unwesen im Norden. (Sybolbild)
Ein neuer Wolf treibt sein Unwesen im Norden. (Sybolbild)  © Swen Pförtner/dpa

Seit vergangenem Samstag wurden aus dem Kreis Dithmarschen zwei mögliche Wolfsübergriffe auf Schafe gemeldet, wie eine Sprecherin des Umweltministeriums am Donnerstag sagte.

Bei einem Riss am 23. November bei Hochdonn wurden zehn Tiere getötet, bei Eggstedt wurden am 26. November neun Tiere getötet und zwei weitere verletzt. In beiden Fällen waren keine sogenannten wolfssicheren Zäune aufgestellt. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Risse berichtet.

Nachdem der in Schleswig-Holstein als Problemwolf bekannte und dort deshalb zum Abschuss freigegebene Rüde "GW924m" sehr wahrscheinlich nach Mecklenburg-Vorpommern weitergezogen ist, lebt im nördlichsten Bundesland derzeit nur eine Wölfin im Kreis Segeberg. Das Tier reißt laut Umweltministerium nur Wildtiere.

Um zu ermitteln, ob für die Risse im Kreis Dithmarschen ein neuer Wolf verantwortlich ist, wurden veterinär-pathologische Gutachten und genetische Analysen beauftragt. Deren Ergebnisse stehen noch aus. Der Wolf steht damit als Verursacher nicht sicher fest.

Der Wolf hat bereits zahlreiche Schafe gerissen. (Symbolbild)
Der Wolf hat bereits zahlreiche Schafe gerissen. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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