Mann stirbt bei 125. Kieler Woche: Staatsanwaltschaft ermittelt!

Kiel - Am Rande der 125. Kieler Woche hat es am Wochenende einen Todesfall gegeben. Der bewusstlos aufgefundene Besucher ist später im Krankenhaus gestorben.

Ein Polizist steht bei der 125. Kieler Woche an der Förde.
Ein Polizist steht bei der 125. Kieler Woche an der Förde.  © DPA

"Wir haben deshalb ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Montag.

Es gebe aber bislang keinen Anfangsverdacht einer Straftat. Der Leichnam soll nun obduziert werden. Zuvor hatte die Bild-Zeitung vom Tod des Mannes berichtet.

Passanten hatten den 31-Jährigen am Samstagabend in Bahnhofsnähe entdeckt. Nach Polizeiangaben stand der Besucher vermutlich unter Drogen und soll laut Zeugen im Verlauf eines Streits nach einem Schlag gegen den Kopf zu Boden gegangen sein.

Nach ersten Erkenntnissen hatte er eine Hirnblutung erlitten und musste wiederbelebt werden. Noch sei unklar, ob die Schläge ursächlich für den späteren Tod des Mannes waren, sagte Bimler.

Alkohol und Drogen könnten ebenso eine Rolle gespielt haben wie mögliche Vorerkrankungen des Mannes.

Kreuzfahrtschiffe haben während der Kieler Woche angelegt: Am Rande der Veranstaltung gab es einen Todesfall.
Kreuzfahrtschiffe haben während der Kieler Woche angelegt: Am Rande der Veranstaltung gab es einen Todesfall.  © DPA

Titelfoto: DPA

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