Mutter lässt ihre Kleinkinder neun Tage allein, um Spaß mit Lover zu haben: Ihr Sohn (†1) verhungert

Kiew (Ukraine) - In schierer Verzweiflung versuchten ihre Kinder am Ende die Wandtapete und andere Gegenstände zu essen! In Kiew steht derzeit Vladislava T. (23) vor Gericht, weil sie ihren Sohn Danill (†1) und ihre Tochter Anna (2) neun Tage allein ließ und sich in der Zeit mit ihrem Freund vergnügte, berichtet aktuell der "Mirror".

Vladislava T. (23) auf einem Facebook-Selfie.
Vladislava T. (23) auf einem Facebook-Selfie.  © Facebook/Screenshot/Vladislava T.

Am Dienstag veröffentlichten Ermittler Fotos der Wohnung, in der die Kinder neun Tage lang auf sich allein gestellt waren. Vor Gericht wurde der Raum, in dem die Kinder gefangen waren als "reines Auschwitz, ein Folterraum für Kinder" bezeichnet.

Die Jury musste sich grausame Details anhören, so sollen Zahnspuren der Kinder an der Tapete gefunden worden sein - bei ebenjenem Versuch etwas davon zu essen.

Vor Gericht wurde behauptet, dass Vladislava T. ihre Kinder aushungern lassen wollte, um mit ihnen Geld zu verdienen. Die 23-Jährige soll geplant haben in sozialen Medien Fotos der abgemagerten Kinder zu posten, sie als krank auszugeben und dann um Spenden zu bitten.

Ihre Tochter wurde nach den Vorfällen, die sich im Jahr 2017 ereigneten, in einer Adoptivfamilie untergebracht. Laut "Mirror" soll Vladislava T. nach der Tat keinerlei Reue gezeigt haben.

Vor Gericht soll sie am Mittwoch sogar gelacht haben. Doch die Ukrainerin zeigte dort auch eine andere Seite von sich.

Am Eröffnungstag der Verhandlung weinte Vladislava T. (23)

Ermittler sprechen von Folter. Der kleine Danill (†1) verhungerte (Symbolbild).
Ermittler sprechen von Folter. Der kleine Danill (†1) verhungerte (Symbolbild).  © 123RF

Zu Prozessbeginn zeigte sich Vladislava T. reumütig und sagte vor Gericht: "Ich wollte immer das Beste für die Kinder... Ich träumte davon, dass sie lernen würden, anders zu leben als ich, besser... Dass sie alles haben würden... Ich bereue sehr viel... Ich kann nicht verstehen, was ich getan habe oder dass Gott meinen Sohn von mir genommen und mich hier in Gewahrsam genommen hat."

Vladislava T., die noch immer in Kiew lebt und verlobt sein soll, soll laut "Mirror" "Spaß mit ihrem Liebhaber Anton P." gehabt haben - die vollen neun Tage ihrer Abwesenheit. Ein Insider von der Polizei sagte über die junge Mutter: "Sie hatte Spaß mit ihm, während ihre Kinder zu Tode gefoltert wurden"

Vladislava T. hatte sich in ihren sozialen Medien früher mit zahlreichen Bildern ihrer Kinder gezeigt und dort immer wieder Liebesbotschaften gepostet. Heute existiert davon nichts mehr, nur noch ein einziges Selfie der Frau.

Die Verhandlung geht weiter.

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