Polizei warnt vor Killer-Clowns: "Da verstehen wir keinen Spaß"

Jetzt warnt die Polizei mit einem eindringlichen Post vor den Horror-Clowns.
Jetzt warnt die Polizei mit einem eindringlichen Post vor den Horror-Clowns.  © Polizei Thüringen

Erfurt - Ob vermeintlich lustiger Prank oder ernsthafte Attacke: Die Horror-Clowns versetzen weltweit die Menschen in Angst und Schrecken - jetzt hat sich die Thüringer Polizei eingeschaltet.

In einem ausführlichen Post warnen die Beamten vor dem gefährlichen Trend. "Da verstehen wir keinen Spass", schreibt die Polizei, "Die Grenze zwischen dem 'bloßen Erschrecken' und dem direkten Angriff durch einen Clown ist fließend. Die Thüringer Polizei beobachtet das Phänomen sehr genau und bittet darum, die Sichtung dieser Horrorclowns zu melden, denn nur dann können wir diesem Phänomen Einhalt gebieten."

Doch woher kommt dieser mysteriöse Trend eigentlich? Begonnen hat er - wie nicht anders zu erwarten war - in den USA. Doch auch in Großbritannien und Schweden sind die Pranks mittlerweile sehr verbreitet.

Der Ursprung ist allerdings unklar, es gibt unzählige Thesen. Laut der Polizei sei es möglich, "dass die Killer- Clown Hysterie eine groß angelegte PR- Aktion anlässlich des geplanten Remakes zu Stephen King's "ES" im Jahr 2017 ist". Auch die allgemein verbreitete Furcht vor Clowns könnte Auslöser sein. 

In Deutschland kam es bisher "nur" zu leichten Verletzungen, in Amerika wurde bei einer Attacke sogar schon ein Mensch getötet. Die Polizei rät daher zu großer Vorsicht:

  • Sprechen Sie mit ihren Kindern und Bekannten über das Thema.
  • Überprüfen Sie Meldungen in den sozialen Netzwerken auf den Wahrheitsgehalt und bleiben Sie skeptisch (Quelle, Nachweise, Querverweise).
  • Verbreiten Sie die offensichtlichen Falschmeldungen nicht weiter.
  • Behalten Sie bei Sichtung eines Horror Clowns die Ruhe und bleiben Sie gelassen. Dahinter steckt in der Regel ein Mensch, der einen Streich spielen will.
  • Zögern Sie bei einem Angriff nicht, die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen. Melden Sie Sichtungen der nächsten Polizeidienststelle.

Wer sich an diese Tipps hält, läuft hoffentlich nicht Gefahr, Opfer eines Clown-Angriffs zu werden.


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