Sachse (70) infiziert: Erste Krankenkasse warnt vor Killer-Mücke!

Leipzig - Ein Stich kann tödlich sein. Erst vor wenigen Tagen wurde der Fall eines am West-Nil-Fieber erkrankten Sachsen bekannt. Jetzt warnt auch die erste Krankenkasse vor der Killermücke.

Die erste Krankenkasse rät auch jetzt bei kühleren Temperaturen noch zu umfangreichem Mückenschutz.
Die erste Krankenkasse rät auch jetzt bei kühleren Temperaturen noch zu umfangreichem Mückenschutz.  © Imago/Tack

Ein Stich reicht. Exotische Insekten wie die asiatische Tigermücke, aber auch heimische Arten wie die Gemeine Stechmücke können das West-Nil-Fieber übertragen. Im September war ein Rentner (70) aus der Nähe von Leipzig daran erkrankt (TAG24 berichtete). Er ist inzwischen genesen.

Doch die Mückensaison ist noch nicht vorbei. Das kühle Herbstwetter treibt die kleinen Blutsauger in die Häuser. "Der Insektenschutz in den Fenstern sollte noch bleiben", sagt Sachsens Barmer-Chef Fabian Magerl (44). "Auch bei der Gartenarbeit sollte man den Mückenschutz nicht vernachlässigen." Gegen die Biester helfen etwa Sprays, Sticks oder Salben.

Eine Infektion mit West-Nil-Fieber erkennen Betroffene an Hautausschlag oder grippeähnlichen Symptomen. Bei älteren oder Menschen mit Vorerkrankungen kann es zu Hirnhautentzündungen kommen. Im schlimmsten Fall endet die Krankheit tödlich. Für Menschen gibt es derzeit keinen Impfstoff.

Im Sommer 2002 gab es in den USA eine West-Nil-Fieber-Epidemie mit 250 Todesfällen. Infizierte Mücken konnten Experten in diesem Jahr verstärkt in Sachsen sichern. Sollten die nächsten Sommer wieder so lang und warm werden, kann sich der Virus in der ganzen Bundesrepublik ausbreiten.

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