Angler harren fünf Tage auf Autodach aus, das ist der Grund

Gefährliche Krokodile sind in Australien weit verbreitet.
Gefährliche Krokodile sind in Australien weit verbreitet.  © DPA

Kimberley - Der Trip in eine menschenleere Region wurde zum Albtraum als zwei Männer mit ihrem Auto im Schlamm stecken blieben. Sie verbrachten aus Angst vor gefährlichen Echsen mehrere Tage auf dem Dach des "gestrandeten Fahrzeugs".

Die beiden Herren waren mit ihrem Geländewagen zu einem Angel-Ausflug aufgebrochen, hatten sich dazu nach Kimberley im Westens Australiens begeben, als das Auto der Natur Tribut zollen musste und steckenblieb, schreibt ABC.

Weil die Männer in einer Region unterwegs waren, wo die Gezeiten sehr aktiv sind, retteten sie sich gemeinsam mit dem Hund aufs Dach des Allrad-Fahrzeugs, um nicht von der Flut überrascht zu werden.

Dort schützten sie sich mit Decken vor der sengenden Sonne, versuchten sich mit ihren immer knapper werdenden Wasservorräten am Leben zu halten. Außerdem suchten sie dort auch vor gefährlichen Tieren Zuflucht.

Auf dem Dach ihres Fahrzeugs verbrachten die Männer mehrere Tage und Nächte.
Auf dem Dach ihres Fahrzeugs verbrachten die Männer mehrere Tage und Nächte.

"Hier in Region Kimberley muss man Schlangen und Krokodile schon regelmäßig beobachten und einer der Männer erzählte uns, dass ein Krokodil dem Wagen sehr sehr nahe kam, sie deshalb auch ein wenig panisch wurden", berichtete Mark Balfour, Broome Sergeant nach der geglückten Rettung.

Die Ausflügler konnten erst gerettet werden nachdem ihre Ehegatinnen die Polizei alarmierten. Als die Männer gefunden waren, sollen sie vollkommen übermüdet, dehydriert und von der Hitze gezeichnet gewesen sein.

Immerhin waren sie jedoch noch am Leben und nicht zur Beute eines blutrünstigen Krokodils geworden.


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