Kind verätzt! Diese Strafe bekam der Täter

Er verätzte ein Kind, bleibt aber ein freier Mann: Raschid S. (34).
Er verätzte ein Kind, bleibt aber ein freier Mann: Raschid S. (34).

Von Torsten Hilscher

Dresden - Er verätzte ein Kind, bestritt das - und bleibt doch auf freiem Fuß. Stattdessen muss Raschid S. (34) seinen drogen- und alkoholverseuchten Körper entgiften lassen!

Kontakt zu Kindern darf er auch nicht mehr aufnehmen. So der Spruch des Amtsgerichts Dresden. Das verhängte Strafmaß umfasst zwei Jahre auf Bewährung.

Weil noch zwei andere Vorfälle in die Verurteilung einflossen, darf sich der Mann insgesamt drei Jahre nichts mehr zuschulden kommen lassen, will er nicht sofort hinter Gittern landen.

Die mutwillige Verätzung hatte auch überregional für Schlagzeilen gesorgt.

Und das war passiert: S. sollte im Dezember 2012 auf den damals 5-jährigen Sohn einer Bekannten aufpassen. Mit dabei auch der Bruder des Kleinen. Weil der Kleine aber in die Hosen machte, „wusch“ S. das Malheur mit Haushaltsreiniger ab.

Die Haut des Kindes wurde dabei an so sensiblen Stellen verletzt und abgelöst, dass der Junge sieben Wochen lang im Krankenhaus behandelt werden musste.

Die Rede war von Verätzungen 1., 2. und 3. Grades! Heißt: Tiefe Wunden in dem kleinen Körper.

S. wurde daher wegen Misshandlung Schutzbefohlener und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Foto: Thomas Türpe


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