Oster-Anschläge auf Kirchen und Hotels: Unter den Toten sind auch die Kinder dieses Mode-Milliardärs!

Colombo (Sri Lanka) - Bei einer Anschlagsserie auf christliche Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mindestens 290 Menschen getötet worden, darunter auch drei Kinder des Milliardärs Anders Holch Povlsen.

Anders Holch Povlsen (46) hat bei den verheerenden Anschlägen in Sri Lanka drei seiner vier Kinder verloren.
Anders Holch Povlsen (46) hat bei den verheerenden Anschlägen in Sri Lanka drei seiner vier Kinder verloren.  © imago images / Ritzau Scanpix

"Das können wir leider bestätigen", so ein Sprecher seines Unternehmens Bestseller in einer Mitteilung an die die dänische Boulevardzeitung "Ekstra Bladet".

Der reichste Mann Dänemarks war mit seiner Ehefrau Anne und den gemeinsamen vier Kindern auf dem südasiatischem Inselstaat im Indischen Ozean, als sich Selbstmordattentäter in drei Hotels und drei Kirchen in die Luft sprengten.

Insgesamt gab es am gestrigen Sonntag mindestens acht Detonationen (TAG24 berichtete). Die Explosionen in den Kirchen und Luxushotels geschahen fast zeitgleich. In den Gotteshäusern fanden gerade Ostergottesdienste statt.

Der 64-Jährige ist seit 2001 Chef des dänische Bekleidungskonzerns "Bestseller" und zweitgrößter Aktionär des deutschen Online-Modehändlers "Zalando." Laut "Forbes" beträgt sein Vermögen 58 Milliarden Dänische Kronen (umgerechnet rund 7,77 Milliarden Euro).

Ostern-Anschläge in Sri Lanka

Nach der verheerenden Anschlagsserie auf christliche Kirchen und Hotels mit fast 300 Toten am Ostersonntag in Sri Lanka sind die Motive für die Taten noch ungeklärt.

Zwar gab es laut Polizei 24 Festnahmen, es bekannte sich jedoch zunächst niemand zu den Angriffen. Bei den Explosionen waren nach Polizeiangaben vom Montag mindestens 290 Menschen getötet worden, darunter auch mindestens 35 Ausländer aus mehreren Ländern. Unter den rund 450 Verletzten, die noch in Krankenhäusern behandelt wurden, waren 19 Ausländer.

Die deutsche Botschaft in Sri Lanka steht nach Angaben von Außenminister Heiko Maas mit den lokalen Behörden in Kontakt und bemüht sich um Aufklärung, ob auch Deutsche betroffen sind.

© XinHua/dpa

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