Kinderporno-Fantasien? AfD schmeisst Ex-Landeschef aus der Partei

Schwerin - Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach eigenen Angaben von ihrem früheren Landesvorsitzenden Holger Arppe getrennt.

Nach seinem Rauswurf aus der Partei will Holger Arppe weiterhin Abgeordneter im Landtag bleiben. Archivbild.
Nach seinem Rauswurf aus der Partei will Holger Arppe weiterhin Abgeordneter im Landtag bleiben. Archivbild.  © DPA

Das Landesschiedsgericht habe dem Parteiausschluss mehrheitlich zugestimmt, hieß es am Mittwoch aus Parteikreisen in Schwerin.

Damit zog die Partei Konsequenzen aus gewaltverherrlichenden Äußerungen Arppes im Internet, die bereits im August 2017 öffentlich geworden waren und für Aufsehen sorgten (TAG24 berichtete). Dem heute 45-Jährigen waren auch kinderpornografische Fantasien zugeschrieben worden, deren Urheberschaft er jedoch bestreitet.

Arppe, der dem rechtsnationalen Flügel der AfD zugerecht wurde, war 2016 in den Landtag gewählt worden, hatte die Fraktion auf Druck der damaligen Fraktionsspitze aber verlassen.

Er ist nun fraktionsloser Abgeordneter. Den freiwilligen Austritt aus der Partei lehnte er aber ab.


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