Mit Messer in den Hals gestochen! U-Haft nach tödlicher Bluttat in Kirchheim

Bad Hersfeld - Die ebenso spektakuläre wie tödliche Bluttat in der Gemeinde Kirchheim bei Bad Hersfeld am Dienstagabend war möglicherweise Mord.

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei konnte den Tatverdächtigen festnehmen (Symbolbild).
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei konnte den Tatverdächtigen festnehmen (Symbolbild).  © Montage: dpa/Marcel Kusch, dpa/Boris Roessler

Ein 31 Jahre alter Mann soll den 35-jährigen Bruder seiner Ehefrau mit einem Messer in den Hals gestochen und dabei tödlich verletzt haben.

Der Mann, aus der neben Kirchheim gelegenen Gemeinde Oberaula, wurde wegen Mord-Verdacht in Untersuchungshaft genommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag gemeinsam mitteilten.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler geriet der Verdächtige am Dienstag in Streit mit seiner Ehefrau in deren gemeinsamer Wohnung in Oberaula.

Aus diesem Grund fuhr die Frau zu einem "ihr nahestehenden Mann nach Kirchheim und bat ihren Bruder um Hilfe", wie ein Sprecher sagte.

Am Dienstagabend folgte ihr der 31-Jährige und drang gewaltsam in das Haus in Kirchheim ein. Dort traf er im Hausflur auf den 35-jährigen Bruder seiner Frau, griff ihn an und "verletzte ihn mit einem Messer tödlich", wie es weiter hieß.

SEK-Einsatz in Kirchheim führte zu Festnahme des Verdächtigen

Die Ehefrau entkam unverletzt, ihr Bekannter konnte ebenfalls unverletzt vom Dach gerettet werden.

Der 31-Jährige hatte sich nach der Bluttat in dem Haus in Kirchheim stundenlang verschanzt. Zudem legte er Feuer im Hausflur. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei musste anrücken, um den Mann festzunehmen.

"Die Sicherung von Spuren und die Suche nach Beweismitteln am Tatort ist weitestgehend abgeschlossen", sagte der Sprecher weiter. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Marcel Kusch, dpa/Boris Roessler

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