Falscher Krokodil-Alarm an deutschen Badeseen: Attrappen werden Kult!

Kirchheim unter Teck - Die Geschichte um Krokodil-Alarme an mehreren Gewässern in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) ist um ein Kapitel reicher.

Mitte Juni hatten Spaziergänger wiederholt angegeben, Krokodile im Wasser gesehen zu haben, woraufhin die Bürgerseen in Kirchheim unter Teck gesperrt wurden.
Mitte Juni hatten Spaziergänger wiederholt angegeben, Krokodile im Wasser gesehen zu haben, woraufhin die Bürgerseen in Kirchheim unter Teck gesperrt wurden.  © Krytzner/SDMG/dpa

Die Attrappe eines Krokodilkopfes, die Mitte Juni kurz für einen Polizeieinsatz am Bürgersee gesorgt hatte, kommt ins Depot des Städtischen Museums.

"Es ist nicht auszuschließen, dass der Kopf aus Gummi irgendwann mal ausgestellt wird", sagte Stadtsprecher Dennis Koep am Dienstag.

"Er ist ja auch ein kleiner Teil der Stadtgeschichte." Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung von der Entscheidung der Stadt berichtet.

Im Juni hatte die Stadt mehrere Seen für Badende gesperrt, nachdem Spaziergänger wiederholt angegeben hatten, sie hätten Krokodile im Wasser gesehen.

Reptilien-Experten gingen aber nach erfolgloser Kroko-Suche davon aus, dass Hechte und auch eine Bisamratte mit jungen Krokodilen verwechselt wurden.

Die Attrappen hatten allerdings keine weitere Sperrung zur Folge.

Die Attrappe eines Krokodilkopfes (rechts im Bild) wurde an den Bürgerseen in Kirchheim unter Teck gefunden und wandert jetzt ins Städtische Museum. (Fotomontage)
Die Attrappe eines Krokodilkopfes (rechts im Bild) wurde an den Bürgerseen in Kirchheim unter Teck gefunden und wandert jetzt ins Städtische Museum. (Fotomontage)  © Montage: Fabian Sommer/dpa, Stadt Kirchheim unter

Titelfoto: Montage: Fabian Sommer/dpa, Stadt Kirchheim unter


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