Kita-Streit: Eltern wollen mit Petition Druck auf die Stadt ausüben

Am 21. Juni will die Kita-Initiative mit betroffenen Eltern vor das Neue Rathaus ziehen. Bis dahin werden fleißig Unterschriften gesammelt.
Am 21. Juni will die Kita-Initiative mit betroffenen Eltern vor das Neue Rathaus ziehen. Bis dahin werden fleißig Unterschriften gesammelt.  © DPA

Leipzig - Auch Wochen nach dem Ansturm auf den Leipziger Kita-Neubau "Tillj" ist das Streitthema Betreuungsplätze noch nicht vom Tisch. Die Kita-Initiative hat jetzt eine Online-Petition gestartet, um Druck auf das Rathaus auszuüben.

Auf diesem Weg wollen die Mitglieder der Initiative möglichst viele Eltern auf ihre Seite bringen. Die Petition beinhaltet die sechs Forderungen der Kita-Initiative an die Stadt Leipzig (TAG24 berichtete).

Angesichts des Kitaplatz-Mangels fordern die Eltern, eine Beteiligung in den zuständigen Gremien der Stadt sowie regelmäßige Gespräche mit den Verantwortlichen. Zudem sollen Eltern besser informiert werden - sowohl über das Vergabeverfahren allgemein als auch bei konkreten Anfragen an Kitas.

Außerdem wünscht sich die Initiative mehr Engagement von den Behörden, zum Beispiel durch das Aushändigen aktueller Kontaktlisten zu Kitas und Tagesmüttern. Die Vergabe der Kitaplätze selbst soll nach dem Willen des Eltern-Initiative transparenter gestaltet und zentral über das Kita-Portal der Stadt abgewickelt werden. Ganz oben auf der Liste der Kita-Initiative steht aber natürlich der Bau von Kitaplätzen.

Im Rahmen der nächsten Stadtratssitzung am 21. Juni will die Kita-Initiative mit betroffenen Eltern vor dem Neuen Rathaus demonstrieren. Geplant ist eine bunte Familien-Demonstration mit Picknick und Musik. Darüber hinaus wollen die Eltern ihre Forderungen Sozialbürgermeister Thomas Fabian (61, SPD) überreichen.

Bis zur Demonstration sammeln die Mitglieder der Kita-Initiative fleißig Unterschriften.


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