Krätze-Ausbruch in Dresden! Kitas und Schulen schlagen Alarm

Krätze in Dresden auf dem Vormarsch: Neben der Prohliser 
Integrations-Kindertagesstätte "Sonnenschein" sind zwei weitere Kitas und eine 
Schule betroffen.
Krätze in Dresden auf dem Vormarsch: Neben der Prohliser Integrations-Kindertagesstätte "Sonnenschein" sind zwei weitere Kitas und eine Schule betroffen.  © Eric Münch

Dresden - Es juckt wie Hölle, nervt, ist aber in der Regel ungefährlich: In Dresden sind mehrere Kinder an Krätze ("Skabies") erkrankt.

Betroffen sind laut Rathaus seit Jahresbeginn drei Kindertageseinrichtungen mit je einem Kind und eine Schule mit drei Kindern. In der Integrations-Kita "Sonnenschein" in Prohlis warnt ein Schild vor der ansteckenden Hautkrankheit. Eltern und Personal wurden informiert. Bis die Erkrankten behandelt wurden, dürfen sie die Einrichtungen nicht mehr besuchen.

Einige Facebook-Benutzer machen die Flüchtlinge für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich. Fakt ist aber: Erkrankt sind aktuell nur deutsche Kinder.

"Die Krätze ist mitnichten ausgerottet, kommt auch in Sachsen immer wieder vor", sagt Kinderarzt und Infektiologe Fabian Lander (41) von der Dresdner Uniklinik.

"Gerade Kitas oder Pflegeheime sind häufig betroffen, da Menschen hier über längere Zeit in engem Kontakt stehen." 2016 gab es in Dresden 67 Erkrankte an 46 Gemeinschaftseinrichtungen.

Ein Schild warnt Eltern und Besucher in der Kita "Sonnenschein" vor der von 
Krätzmilben verursachten Krankheit.
Ein Schild warnt Eltern und Besucher in der Kita "Sonnenschein" vor der von Krätzmilben verursachten Krankheit.

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