Kitesurf World Cup 2019: Das Mega-Event will wieder an die Nordsee

Sylt/Fehmarn - Eines der größten Wassersportevents der Welt, der "Kitesurf World Cup", wird wieder einmal an einen neuen Veranstaltungsort verlegt und kehrt damit der Ostsee den Rücken.

Ein Kitesurfer zeigte am Nordseestrand von St.Peter-Ording, sein Können.
Ein Kitesurfer zeigte am Nordseestrand von St.Peter-Ording, sein Können.  © Benjamin Nolte/dpa

Der Grund: Das Binnenmeer vor dem aktuellen Veranstaltungsort auf der Ostseeinsel Fehmarn ist für das neue Wettkampfformat offenbar ungeeignet.

Deshalb wechselt der Kitesurf World Cup von der Wettkampf-Location auf Fehmarn zurück an die Nordsee. Die internationale Kite-Surf-Elite wird in diesem Jahr auf Sylt um Weltmeisterschafts-Punkte kämpfen, wie die Veranstalter mitteilten.

Damit hat Fehmarn nach drei Jahren ein großes Open Air Event verloren.

Stattdessen werden die weltbesten Kitesurferinnen und Kitesurfer ihr Können vom 25. bis 30. Juni am bekannten Surf-Spot "Brandenburger Strand" in Westerland auf Sylt demonstrieren.

Dort kämpfen sie im Rahmen der GKA Kitesurf World Tour in den Disziplinen Wave und Strapless Freestyle um ein Gesamtpreisgeld von 30 000 Euro und Punkte auf dem Weg zum WM-Titel.

Der deutsche Kitesurfer Sebastian Bubmann bewies schon 2009 beim Kitesurf Worldcup vor Westerland auf der Nordseeinsel Sylt sein Können in der Welle.
Der deutsche Kitesurfer Sebastian Bubmann bewies schon 2009 beim Kitesurf Worldcup vor Westerland auf der Nordseeinsel Sylt sein Können in der Welle.  © Kay Nietfeld/dpa

Das Mega-Event fand in den Jahren von 2006 bis 2015 jährlich über mehrere Tage im beliebten Surf- und Touristenort St. Peter-Ording an der Nordseeküste statt, bevor es an die Ostsee verlegt wurde. Jetzt steht also die Rückkehr an die Nordsee an.

Als Begründung für dafür gaben die Veranstalter das neue kombinierte Wettkampfformat "Kitesurf".

Das besteht aus den Einzeldisziplinen Wave - das ist Wellenreiten mit Kite-Unterstützung - und Strapless Freestyle - spektakulären Sprüngen mit Kite-Unterstützung auf Kitesurfboards ohne Fußschlaufen.

Sylt ist in diesem Sommer nach den Kapverden der zweite von insgesamt acht Stopps auf der World Tour 2019. Zigtausend Zuschauer besuchten in der Vergangenheit das größte Kitesurf-Event der Welt, der nur mit einem einzigen offiziellen Tour-Stop in Deutschland halt macht.

Danach geht es weiter über Tarifa, am südwestlichsten Zipfel Spaniens, Mauritius, Marokko, Brasilien und Hawaii, bis sich Mitte Dezember im australischen Torquay entscheidet, wer Kitesurf-Weltmeister in diesem Jahr wird.

Sylt ist ein beliebter Ferienort für Surf-Fans: Hier werfen sich Teilnehmer eines Surf-Kurses am Strand von Westerland auf Sylt (Schleswig-Holstein) in die Wellen. Dank des Windes sind die Strände auf der Nordsee-Insel auch bei Kite-Surfern populär.
Sylt ist ein beliebter Ferienort für Surf-Fans: Hier werfen sich Teilnehmer eines Surf-Kurses am Strand von Westerland auf Sylt (Schleswig-Holstein) in die Wellen. Dank des Windes sind die Strände auf der Nordsee-Insel auch bei Kite-Surfern populär.  © Carsten Rehder/dpa

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