Horror-Busfahrt! Studentin wird im Gepäckraum eingeschlossen

Mit Fotos aus dem Gepäckraum bewies sie den Usern, dass ihre Geschichte wahr ist.
Mit Fotos aus dem Gepäckraum bewies sie den Usern, dass ihre Geschichte wahr ist.  © Screenshot/Jodel

Klagenfurt (Österreich) - Ein wirklich kurioser Vorfall ereignete sich am Dienstag in einem ÖBB Bus in Klagenfurt. Als eine Studentin ihr Gepäck selbstständig in den Gepäckraum des Busses brachte, schloss der Fahrer bereits die Türen.

Die 21-Jährige saß mitten im Gepäckraum fest. Passiert ist das Ganze, weil der 48-jährige Busfahrer die Tür von seinem Fahrersitz aus durch einen Knopf schließen ließ, ohne zu bemerken, dass die Österreicherin gerade noch dabei war, ihre Sachen zu verstauen. Die kam nämlich wegen einer Verspätung ihrer Bahn erst kurz vor knapp am Bus an.

Ihre Geschichte postete die 21-Jährige auf der anonymen Kommunikations-Plattform Jodel und ließ dort mehrere User an ihrer Situation teilhaben. "Was soll ich tun? Bei der Hotline hebt keiner ab", schreibt sie dort unter anderem. Auch Klopfen an die Decke des Laderaums blieben von anderen Businsassen unerhört.

Natürlich stieß die Geschichte am Anfang auf Skepsis bei den Lesern, doch mit mehreren Bildern aus dem Gepäckraum, der immerhin einen kleinen Spalt zum Atmen ließ, überzeugte sie die User von der Echtheit der Geschichte.

Ein interessierter User machte sich auf den Weg nach Wolfsberg und dokumentierte die Ankunft des Busses.
Ein interessierter User machte sich auf den Weg nach Wolfsberg und dokumentierte die Ankunft des Busses.  © Screenshot/Jodel

Der nächste Halt des Busses sollte erst im im knapp 62 Kilometer entfernten Wolfsberg sein. Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen die Hotline zu erreichen, rief sie schließlich die Polizei, die ihr versicherte, sich zu kümmern.

Die gesamte Fahrt kommentierte sie ihren Aufenthalt für die Leser, gab immer wieder Updates. Ein User fand die Geschichte sogar so witzig, dass er sich entschied nach Wolfsberg zu fahren, um die eingesperrte Studentin "in Empfang zu nehmen".

Der dokumentierte dann fleißig die andere Seite des Geschehens für die aufgeregte Community, die den Fall fleißig kommentierte und online auf neue Informationen wartete.

Und tatsächlich: Nach knapp einer Stunde im dunklen und knapp beleuchteten Gepäckraum kam der Bus tatsächlich an. Dort wartete bereits die Polizei. Nachdem sie endlich wieder in "Freiheit" war, konnte sie ihre Fahrt nach Graz im normalen Passagierraum des Busses fortführen.

Wie die Polizei jetzt mitteilte, hätte es in dem Bus sogar eine Verbindung zwischen Gepäck- und Passagierraum gegeben, welche mit einem Rollo abgetrennt ist. Doch davon wusste die arme Studentin leider nichts.

Die gesamte Jodel-Story gib es >> hier nochmal zum Nachlesen.


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