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Über 300 Jahre alt! Kletterer findet diesen Schatz in der Sächsischen Schweiz

Dresden/Ottendorf - Was für ein sensationeller Fund! Verborgen in einer Felsspalte in der Sächsischen Schweiz hat ein Mann einen echten Schatz entdeckt! Dieser wurde möglicherweise bereits vor Jahrhunderten versteckt.
Kletterer im Kirnitzschtal. Der Münzschatz wurde zwischen Bad Schandau und Sebnitz gefunden.
Kletterer im Kirnitzschtal. Der Münzschatz wurde zwischen Bad Schandau und Sebnitz gefunden.

Von Hermann Tydecks und Torsten Hilscher

Dresden/Bad Schandau - Es ist eine kleine Sensation: In der Sächsischen Schweiz ist ein Münzschatz aufgetaucht – so umfangreich, dass auch nach knapp drei Wochen noch nicht alle Geldstücke begutachtet werden konnten.

„Der Anruf kam am 29. April um 12.35 Uhr, einem Freitag“, erinnert sich Ingo Kraft vom Landesamt für Archäologie. In der Leitung ist die Polizei.

Die Beamten berichten dem Wissenschaftler von einem Kletterer, der mit seinem Seilkameraden etwas sehr Wichtiges entdeckt habe – irgendwo im hohen Fels zwischen Bad Schandau und Sebnitz. Kraft macht sich umgehend auf den Weg.

„Drei Stunden später erreichte ich die von der Polizei gut bewachte Stelle“, so Kraft weiter. Dort warteten auch zwei Kletterer. Einer habe ihm ein Säckchen mit etwa 50 Münzen überreicht und ihn zum eigentlichen Fundort geführt. Dafür musste Kraft kraxeln.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit bargen er und die Helfer 209 Münzen. Der restliche Schatz wurde erst am folgenden Montag geholt, und – man höre und staune – bis dahin übers Wochenende abgedeckt.

„Aber alle hatten Stillschweigen vereinbart“, betont Kraft. Auch künftig wird der genaue Fundort anonym bleiben!

Der erste Teil des Münzschatzes. Das früheste Exemplar stammt aus dem Jahr 1693.
Der erste Teil des Münzschatzes. Das früheste Exemplar stammt aus dem Jahr 1693.

Nun lief auch die Auswertungskette im Landesamt heiß. Ein Team von Fachleuten reinigte einen ersten Schwung, berichtet Landesarchäologin Regina Smolnik.

Erstes Ergebnis: „Der Hort, so nennen wir den Münzschatz, wurde zwischen 1817 und 1820 angelegt. Die älteste Münze stammt nach bisherigen Erkenntnissen aus dem Jahr 1693, die jüngste von 1817.“

Taler, Pfennige, Kreuzer. Manche hauchdünn und winzig. Geprägt wurden sie in nahezu allen Ecken des damaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, also Österreich (Habsburg), Preußen, dem Herzogtum-Braunschweig Wolfenbüttel, dem Herzogtum Pommern. Ebenso vom alten Erzbistum Salzburg und der Freien Reichsstadt Nürnberg. Und natürlich im Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen.

Die beiden Kletterer hätten sich übrigens vorbildlich verhalten, sagt Smolnik. Das Duo möchte aber anonym bleiben. Wie ernst beide das meinen, zeigte sich im Landesamt für Archäologie in Dresden-Klotzsche: Obwohl sie am Montag zur öffentlichen Präsentation eingeladen waren, blieben sie dem Termin fern.

Zumindest dem eigentlichen Finder winkt nun ein Finderlohn, Amtsdeutsch Belohnung. Die aber kann es nach Festlegung des eigentlichen Wertes vom Schatz beziffert werden. Zudem ist dafür ein Antrag nötig, so Smolnik.

Die bislang ausgewerteten 300 Münzen zählen zusammen rund 40 Taler. Das entspricht den Berechnungen zufolge etwa 100 Tagesverdiensten eines Zimmermanns damals.

Wie viel der Schatz heute wert ist, hängt an drei Faktoren: Dem reinen Materialwert (Silber usw.), der Umrechnung und einem wie auch immer ermittelten Marktwert. Hinzu kommen auch wissenschaftliche Erwägungen.

Einzelheiten zum Fund wurden am Montagbekannt gegeben.
Einzelheiten zum Fund wurden am Montagbekannt gegeben.
Die Münzen wurden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Münzen wurden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Spektakuläre Münzfunde

In den letzten Jahren wurden immer wieder europaweit Münzschätze gefunden.
In den letzten Jahren wurden immer wieder europaweit Münzschätze gefunden.

Schatzfunde gibt es weltweit immer wieder.

Vor anderthalb Jahren entdeckte ein Hobby-Archäologe auf einem frisch gepflügten Acker nördlich von Magdeburg einen aus 535 Brakteaten (geprägtes Blech) bestehenden Münzschatz aus dem 13. Jahrhundert.

Mit einem Metalldetektor stieß der Brite Laurence Egerton im November 2013 in East Devon auf 22.000 römische Münzen aus dem 4. Jahrhundert.

Im April 2008 fanden schwedische Archäologen in Sundveda einen aus 450 Silbermünzen bestehenden Wikinger-Schatz aus der Eisenzeit.

Auf ein Tongefäß mit 20.000 Römischen Münzen aus der Zeit von Kaiser Konstantin dem Großen (306 - 337) stieß Ken Allen aus dem englischen Thornsbury 2004 beim Ausheben eines Fischteiches.

Fotos: Torsten Hilscher, imago/Torsten Becker (1), imago/Steffen Schellhorn (1)

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