Bis zum Hals im Morast: Feuerwehr mit dramatischer Pferde-Rettung

Kleve - Feuerwehrleute in Kleve am Niederrhein haben zwei Pferde aus größter Not gerettet. Die Tiere steckten bis zum Hals im Morast und konnten sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien.

Mit Hilfe eines Kettenbaggers wird eines der beiden Pferde aus dem Morast gezogen.
Mit Hilfe eines Kettenbaggers wird eines der beiden Pferde aus dem Morast gezogen.  © Feuerwehr Kleve

Am Mittwochmorgen gegen 10.30 Uhr wurde die Feuerwehr Kleve in den Ortsteil Düffelward gerufen. Ein Landwirt hatte bemerkt, dass zwei Pferde in einem sumpfigen Gebiet, das eigentlich ausgetrocknet sein sollte, eingesunken waren und bis zum Hals im Morast steckten.

Die Rettung der Pferde gestaltete sich äußerst schwierig, da die Feuerwehr zunächst nicht zu den eingesunkenen Tieren vordringen konnten.

Der herbeigerufene Tierarzt konnte nur per Schlauchboot an die Tiere heran. Jetzt war Kreativität gefragt: Von einem Tiefbau-Unternehmen vor Ort wurden mehrere Bagger an der Einsatzstelle zur Verfügung gestellt.

Außerdem organisierte die Feuerwehr mehrere Metallplatten zur Stabilisierung des Untergrundes. Gegen 12:20 Uhr konnte dann das erste Tier mit einem Kettenbagger aus dem Schlamm gezogen werden. Das zweite Pferd wurde schließlich gegen 14 Uhr befreit.

Insgesamt waren an der Aktion 18 Rettungskräfte beteiligt, die rund dreieinhalb Stunden im Einsatz waren.

Der herbeigerufene Tierarzt konnte sich den Pferden nur auf einem Schlauchboot nähern.
Der herbeigerufene Tierarzt konnte sich den Pferden nur auf einem Schlauchboot nähern.  © Feuerwehr Kleve
Einer der Feuerwehrmänner beruhigt das eingesunkene Pferd.
Einer der Feuerwehrmänner beruhigt das eingesunkene Pferd.  © Feuerwehr Kleve
Der Bagger rückt zur Rettung an.
Der Bagger rückt zur Rettung an.  © Feuerwehr Kleve

Titelfoto: Feuerwehr Kleve