Gruselige Zombie-Schlange in Garten gefunden

Kleve - Eine gruselige Erfahrung machten Feuerwehrleute und ein Tierarzt im niederrheinischen Kleve am Donnerstag: In einem Garten fanden sie eine "untote" Würgeschlange.

Zunächst dachten die Feuerwehrleute, die Würgeschlange sei tot ...
Zunächst dachten die Feuerwehrleute, die Würgeschlange sei tot ...  © Feuerwehr Kleve

Aber der Reihe nach: Die Einsatzkräfte wurden zu einem Haus in der Spyckstraße in Kleve gerufen. Das "ungewöhnliche Alarmstichwort" sei "Würgeschlange im Garten" gewesen, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr Kleve.

Tatsächlich fanden die Feuerwehrleute dann im Garten eine Schlange von beträchtlicher Größe. Die bewegte sich allerdings nicht mehr.

Also brachte man das Reptil zu einem Tierarzt, der den Zustand der Würgeschlange noch einmal final überprüfen sollte.

Doch dann der Schreck: Auf dem Behandlungstisch in der warmen Praxis fing das Reptil auf einmal wieder an zu zucken! Hatte man es hier etwa mit einer Art Zombie-Schlange zu tun?

Natürlich nicht. Die einfache Erklärung: Aufgrund der kühlen Temperaturen war die wechselwarme Schlange anscheinend in eine Kältestarre verfallen. Durch die Wärme in der beheizten Praxis waren dann ihre Lebensgeister zurückgekehrt.

Die Polizei in Kleve hat nun die Ermittlungen zu dem vermutlich ausgesetzten Tier übernommen.

Update, 12.36 Uhr: Schlange endgültig tot

Jetzt ist die Würgeschlange tatsächlich gestorben. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der Besitzer das Tier bereits in seinem Garten begraben - in der Annahme, es sei tot.

Doch am Donnerstag fand die Feuerwehr die leblose Würgeschlange dann in einem Gestrüpp an der Grundstücksgrenze. Das Tier hatte sich offenbar selbst ausgebuddelt.

Nachdem das Reptil beim Tierarzt wieder aufgewacht war, brachte man es zu einer Auffangstation, wo es starb - "diesmal leider wirklich", wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag sagte.

Eine zweite totgeglaubte Schlange war ebenfalls aus ihrer vermeintlich letzten Ruhestätte entkommen - nach ihr wird gesucht.

Titelfoto: Feuerwehr Kleve

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