Klimaaktivisten ketten sich auf Fabrikgelände fest

Brunsbüttel - Der Klimakampf vor der Düngemittelfirma Yara in Brunsbüttel wird schärfer: In der Nacht zu Dienstag sind zwölf Aktivisten auf das Fabrikgelände gelangt.

Umweltschützer blockieren die Einfahrt der Düngemittelfirma Yara und versuchen, die Produktion zu stören.
Umweltschützer blockieren die Einfahrt der Düngemittelfirma Yara und versuchen, die Produktion zu stören.  © Carsten Rehder/dpa

Sieben von ihnen seien sofort von der Polizei in Gewahrsam genommen worden, vier Aktivisten hätten sich an ein Geländer gekettet, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte.

Die Beamten vor Ort seien auch am Dienstagmorgen noch mit der Entfernung des Befestigungsmaterials beschäftigt, um die Aktivisten vom Gelände zu entfernen.

Decken und eine ärztliche Versorgung seien bereitgestellt, da sich erste Unterkühlungserscheinungen zeigen würden.

Ein weiteres unbeaufsichtigtes Betreten des Firmengeländes habe die Polizei unterbunden.

Bereits am Montag hatten mehrere Hundert Umweltschützer vor der Düngemittelfirma in Brunsbüttel für eine Agrarwende demonstriert (TAG24 berichtete).

Die Organisation Free the Soil hatte zum zivilen Ungehorsams gegen eine der größten Stickstoff-Kunstdüngemittelfabriken in Europa aufgerufen.
Die Organisation Free the Soil hatte zum zivilen Ungehorsams gegen eine der größten Stickstoff-Kunstdüngemittelfabriken in Europa aufgerufen.  © Carsten Rehder/dpa

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