16 Verbände und Parteien erhöhen Druck: Bündnis fordert Klimaneutralität in Bayern bis 2035

Grainau - Ein Bündnis von 16 Verbänden und Parteien fordert mehr Anstrengungen zum Klimaschutz in Bayern.

Unter anderem soll die umstrittene 10H-Regel abgeschafft werden, um mehr Windräder zu ermöglichen. (Symbolbild)
Unter anderem soll die umstrittene 10H-Regel abgeschafft werden, um mehr Windräder zu ermöglichen. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Unter anderem solle der Freistaat vom Jahr 2035 an klimaneutral werden, fünf Jahre früher als bisher von der Staatsregierung geplant, wie aus dem Forderungskatalog hervorgeht, den Vertreter des Bündnisses am Donnerstag auf der Zugspitze vorstellten.

Zudem wollen die Verbände und Parteien die 10H-Regel abschaffen, laut der Windräder mindestens das Zehnfache ihrer Höhe von der Bebauung entfernt sein müssen, und den Bau aller neuen Straßen auf "Klimaverträglichkeit" prüfen lasen.

"Wenn wir nicht jetzt konsequent für den Klimaschutz handeln, dann wird sich unsere Lebensqualität massiv verschlechtern", sagte der Landesvorsitzende des Bunds Naturschutz, Richard Mergner, laut einer vorab verbreiteten Mitteilung.

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"Mit diesem Forderungskatalog haben wir vorgelegt." Die Staatsregierung müsse "diese Ziele endlich in einem bayerischen Klimaschutzgesetz umsetzen", sagte Mergner. "Versprechungen allein reichen nicht, jetzt müssen Taten folgen."

Auch die Kommunen sollen demnach in die Pflicht genommen werden: Städte und Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern sollen auf Kosten des Freistaats bis Ende 2025 lokale Klimaschutzkonzepte erstellen.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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