Nach Flutkatastrophe: Umweltschützer fordern mehr Einsatz gegen Klimawandel

Berlin - Nach der Flutkatastrophe in mehreren Teilen Deutschlands demonstrieren Umweltorganisationen an diesem Freitag für besseren Klimaschutz.

Polizeibeamte stehen im Regierungsviertel von Berlin an einem Floß der Umweltschutzorganisation Robin Wood. Die Aktivisten fordern mit ihrer dreiwöchigen Floßtour eine "echte" Energiewende.
Polizeibeamte stehen im Regierungsviertel von Berlin an einem Floß der Umweltschutzorganisation Robin Wood. Die Aktivisten fordern mit ihrer dreiwöchigen Floßtour eine "echte" Energiewende.  © Paul Zinken/dpa

Robin Wood will eine dreiwöchige Floßtour von Berlin nach Hamburg starten und ein Zeichen für die Energiewende setzen.

Auf der Strecke soll es mehrere Zwischenstationen geben, an denen die Aktivisten mit Veranstaltungen und Aktionen auf ihr Anliegen aufmerksam machen wollen.

Bis Montag wollen die Umweltschützer noch in Berlin bleiben und am Sonntag an der Demonstration "Climate & Boat" teilnehmen, ehe es am Dienstag Richtung Potsdam geht.

Unfall A14: Heftiger Unfall auf Autobahn: Auto kracht in Flugzeugrumpf!
Unfall A14 Heftiger Unfall auf Autobahn: Auto kracht in Flugzeugrumpf!

Auch die Klimabewegung Fridays for Future hat eine bundesweite Demonstration für mehr Klimaschutz angekündigt. So sei etwa in Hamburg in Folge der Hochwasserkatastrophe eine Solidaritätsdemonstration geplant.

Der Polizei zufolge sind rund 500 Teilnehmer angemeldet worden, zu denen auch die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer (25) gehört.

Die Umweltorganisation Robin Wood macht bei Twitter auf ihre Floßtour aufmerksam

Fridays for Future Germany ruft bei Twitter zu bundesweiten Demonstrationen auf

In Berlin ist von 12 Uhr an im Invalidenpark ein sogenannter Klimastreik geplant, bei dem auch Spenden für die Flutopfer gesammelt werden sollen. Rund 100 Teilnehmende werden nach Angaben der Polizei erwartet.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

Mehr zum Thema Klima: