Über zwei Dutzend Waldbrände in Brandenburg: Das waren die erschreckenden Gründe

Potsdam – In Brandenburg bleibt die Waldbrandgefahr über die Osterfeiertage hoch. In vielen Landkreisen sei bereits die Waldbrandgefahrenstufe 4 ausgelöst worden, die hohe Gefahr bedeute, teilte das Agrarministerium am Karfreitag mit.

Bäume eines Waldes stehen in Flammen.
Bäume eines Waldes stehen in Flammen.  © viesinsh / 123RF

Gefährdet seien vor allem die Mitte und der Süden des Landes.

Im Norden des Landes herrsche die Stufe 3. Auch wenn die Nächte kalt waren, wurden in den vergangenen Tagen schon 26 Waldbrände registriert. 4,9 Hektar wurden geschädigt. Die meisten entstanden durch fahrlässige Brandstiftung und Unachtsamkeit.

In einigen Fällen gebe es auch Tatverdacht auf vorsätzliche Brandstiftung. Die Kriminalpolizei ermittelt. Alte Kriegsmunition verursachte ebenfalls erste Zündungen.

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Der Landesbetrieb Forst Brandenburg lässt nach den Angaben die Wälder mit 106 Sensoren überwachen. Frühzeitig kann jede Rauchentwicklung über den Baumkronen gemeldet werden.

Auf der Internetseite des Ministeriums wird täglich ab 8 Uhr über die aktuellen Gefahrenstufen in den Landkreisen informiert.

In den vergangenen drei Wochen gab es vielerorts keinen Regen. Die Wälder leiden zudem immer noch unter den Dürrejahren 2018 und 2019. Trockenes Gras und Laub begünstigen Waldbrände.

Titelfoto: viesinsh / 123RF

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