Weltcup-Wochenende startet mit Jubiläum: Historischer Tag in Klingenthal

Klingenthal - Am Freitag ist ein besonderer Tag für Klingenthal. Zum einen startet das Weltcup-Wochenende der Kombinierer um 18 Uhr mit dem provisorischen Wettkampfsprung, zum anderen ist der 1. Februar historisch. Vor 60 Jahren wurde die Aschbergschanze eingeweiht.

Der Höhepunkt in der langen Geschichte der Aschbergschanze, die am 1. Februar vor 60 Jahren eingeweiht wurde: Am 17. Januar 1986 fand ein Weltcupspringen statt. Den Sieg des Finnen Matti Nykänen sahen 33000 Zuschauer.
Der Höhepunkt in der langen Geschichte der Aschbergschanze, die am 1. Februar vor 60 Jahren eingeweiht wurde: Am 17. Januar 1986 fand ein Weltcupspringen statt. Den Sieg des Finnen Matti Nykänen sahen 33000 Zuschauer.  © Imago

Skisprung-Legende Harry Glaß weihte 1959 die Schanze vor 45.000 Zuschauern ein. Am 17. Januar 1986 erlebte Klingenthal auch eins von nur zwei Weltcup-Springen in der DDR. Vor 33.000 Zuschauern siegte der Finne Matti Nykänen vor Primož Ulaga (Jugoslawien) und Waleri Karetnikow aus der Sowjetunion. Jens Weißflog wurde Vierter.

An jenem Tag weilte auch der 13-jährige Alexander Ziron unter den Zuschauern, damals selbst Kombinierer. Er erlebte auch 1990 den Abriss der Aschbergschanze und 13 Jahre später den Bau der Vogtland Arena am Schwarzberg.

Seit über 20 Jahren leitet Ziron die Geschicke des VSC, organisiert mit seinem Team nun das 13. Weltcup-Wochenende (Skispringen und Nordische Kombination) in Klingenthal.

Er ist federführend dafür, dass Klingenthal wieder wer ist in der Welt des nordischen Skisports.

Alexander Ziron leitet seit über 20 Jahren die Geschicke des VSC Klingenthal. Er ist Cheforganisator der Weltcups.
Alexander Ziron leitet seit über 20 Jahren die Geschicke des VSC Klingenthal. Er ist Cheforganisator der Weltcups.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Mit dem Start am Freitag sind die Vorbereitungen für die Wettkämpfe am Samstag und am Sonntag abgeschlossen: "Die Arme werden langsam schwer vom Schneeschippen. Deshalb schon jetzt ein großes Dankeschön an alle Helfer für den tagelangen Einsatz“, so der heute 46-jährige Ziron.

Schnee geschippt, gefräst, geschoben und gebaggert wurde und wird in diesen Tagen auf den Parkplätzen an der Falkensteiner Straße, auf den Zuschauertraversen, im Athletendorf oder auf der Laufstrecke.

Dort können die Zuschauer übrigens auch die Athleten anfeuern. "Wir werden an der Laufstrecke extra Sprecher einsetzen, die die Fans über das Wettkampfgeschehen informieren“, so Ziron. "Hier wird es an den beiden Wettkampftagen auch Getränke und Suppe aus einem Kessel überm Lagerfeuer geben."

Marcus Stark vom VSC ist mit der Schneefräse unterwegs, um die Zuschauertraversen von der weißen Last zu befreien.
Marcus Stark vom VSC ist mit der Schneefräse unterwegs, um die Zuschauertraversen von der weißen Last zu befreien.  © PR/Brand-Aktuell

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