Millionenschaden: Verwirrter Patient steckt Matratze in Krankenhaus in Brand

Wetzlar - Nach dem Zimmerbrand im Wetzlarer Krankenhaus geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Der 50-Jährige soll eine Matratze in einem unbenutzten Raum des Krankenhauses fahrlässig in Brand gesteckt haben (Symbolbild).
Der 50-Jährige soll eine Matratze in einem unbenutzten Raum des Krankenhauses fahrlässig in Brand gesteckt haben (Symbolbild).  © 123RF

Ein offenbar verwirrter Patient habe eine Matratze in dem unbenutzten Raum fahrlässig in Brand gesetzt, teilte eine Sprecherin am Montag zu den bisherigen Erkenntnissen mit.

Der 50-Jährige kam in ein psychiatrisches Krankenhaus. Weitere Details zur Brandursache wurden nicht bekannt.

Das Feuer war am Sonntagmorgen ausgebrochen. Der Rauch breitete sich auf der gesamten Etage aus, die evakuiert werden musste.

Bei drei Personen bestand zunächst der Verdacht, dass sie durch Rauchgase verletzt wurden. Ein Arzt habe später aber keine Verletzungen festgestellt, teilte die Polizei weiter mit.

Der Sachschaden wurde auf eine Million Euro geschätzt.

Der durch den Brand entstandene Rauch breitete sich auf der gesamten Etage aus, Patienten und Angestellte mussten von den Einsatzkräften evakuiert werden (Symbolbild).
Der durch den Brand entstandene Rauch breitete sich auf der gesamten Etage aus, Patienten und Angestellte mussten von den Einsatzkräften evakuiert werden (Symbolbild).  © 123RF

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