Aufnahmestopp verhängt! Norovirus-Alarm an sächsischem Krankenhaus

Görlitz - Norovirus-Alarm am Städtischen Klinikum Görlitz! Seit Sonntagabend gibt es auf der Unfallchirurgischen Station einen "akuten Ausbruch", wie das Krankenhaus am Dienstag mitteilte.

Am Städtischen Klinikum Görlitz gab es einen Aufnahmestopp.
Am Städtischen Klinikum Görlitz gab es einen Aufnahmestopp.  © Archivbild JTG / DPA (Symbolbild)

Betroffen sind 14 Patienten. Auch "7 Mitarbeiter sind im Rahmen des Geschehens erkrankt", teilte Cornelia Seidel, die das Hygiene-Management am Klinikum leitet, mit.

Auf anderen Stationen wurde das Auftreten der Viren, die ein starkes Krankheitsgefühl verursachen und hochgradig ansteckend sind, ebenso gemeldet.

Eine Infektion erfolgt in der Regel über Handkontakt oder durch die orale Aufnahme virushaltiger Tröpfchen, die im Rahmen schwallartigen Erbrechens entstehen.

Deshalb wurde im Klinikum verstärkte Schutzmaßnahmen eingeleitet.

Es gibt einen Aufnahmestopp auf betreffenden Stationen. Bei der Versorgung von infektiösen Patienten muss Schutzkleidung getragen werden. Gäste und Besucher werden gebeten, "ihre Besuche einzuschränken, wenn möglich sogar darauf zu verzichten, sagte Katja Pietsch, die Pressesprecherin der Pflegeeinrichtung.

Das Krankenhaus legt besonderen Wert darauf, dass sich die Norovirus-Infektion, nicht weiter ausbreitet, Personal und Patienten geschont werden. Die Pflegekräfte müssen sich auf einen erhöhten Pflegeaufwand und umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen einstellen.

Patienten mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall werden daher gebeten, sich nicht ins Wartezimmer zu setzen, sondern zu klingeln und sich anzumelden. Dies gelte auch für Grippesymptome teilte das Städtische Klinikum Görlitz mit und empfahl gleichermaßen eine Grippeschutzimpfung.

Verstärkte Hygienemaßnahmen wurden eingeleitet.
Verstärkte Hygienemaßnahmen wurden eingeleitet.  © dpa (Symbolbild)

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