Kneipenkönig ist der Pechvogel des Jahres

Kein gutes Jahr für den Chemnitzer Kneipenwirt André Donath (50).
Kein gutes Jahr für den Chemnitzer Kneipenwirt André Donath (50).

Von Caroline Staude

Chemnitz - Er hatte große Pläne, doch die müssen nun erstmal hintan stehen: Für Kneipenkönig André Donath (50) war 2015 kein gutes Jahr.

Zwei seiner Gastronomien gingen pleite, er hatte eine Verletzung an der rechten Schulter. Nun musste er sich auch noch einer Meniskus-OP unterziehen. Die Wiedereröffnung des Café Moskau verzögert sich.

André Donath musste das Central am Jakobikirchplatz schließen. Und dessen Pleite zog auch das Café Moskau in die Zahlungsunfähigkeit.

„Irgendwie ist dieses Jahr nicht mein Jahr“, meint der Kneipenwirt. „Bruchlandung von Central und Café Moskau, hintere Luxation (Verrenkung, die Red.) der rechten Schulter und nun noch eine Meniskus-OP!“

Die Wiedereröffnung des Café Moskau ist nun auf unbestimmte Zeit verschoben. „Leider konnten in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht alle notwendigen Rahmenbedingungen erfüllt werden. Eine Wiedereröffnung des Café Moskau in diesem Jahr ist daher nicht möglich“, so die offizielle Begründung.

Auch die für November geplante After-Work-Party (AWP) im Archäologiemuseum fällt aus. „Ich gehe davon aus, dass es 2016 auch für die AWP ein bisschen besser läuft“, hofft der Gastronom. Gute Besserung!

Foto: Uwe Meinhold


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