Die Handy-Ortung rettete 26-Jährigen nach Unfall

Zum Glück war der junge Mann noch bei Bewusstsein (Symbolfoto).
Zum Glück war der junge Mann noch bei Bewusstsein (Symbolfoto).  © DPA

Knetgau/Hassberge - In der Nacht von Freitag auf Samstag ist ein 26-Jähriger auf der A70 Richtung Würzburg mit seinem Fahrzeug schwer verunglückt.

Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lag mit dem Daimler in einem Graben hinter einer Baumgruppe.

Glücklicherweise war der Mann bei Bewusstsein und konnte mit seinem Mobiltelefon Hilfe rufen und eine Rettungsaktion starten.

Den Polizeibeamten gab der 26-Jährige am Telefon an, er sei eine Böschung hinab gefahren, gegen mehrere Bäume geprallt und liege nun eingeklemmt in seinem Fahrzeug.

Da der Wagen außerhalb des Sichtfeldes anderer Verkehrsteilnehmer lag, wurde niemand auf den Schwerverletzten aufmerksam. Der 26-Jährige konnte zudem nicht beschreiben, wo sich die Unfallstelle genau befand oder wo er zuletzt die Autobahn befahren hatte.

So mussten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck zunächst das Mobiltelefon des Mannes orten, um die Stelle lokalisieren zu können und dem Verletzten zu Hilfe zu eilen. Die Beamten konnten schließlich den Mann ausfindig machen und zusammen mit der Feuerwehr aus dem Autowrack befreien.

Für die aufwändigen Arbeiten war zeitweise eine Sperrung der A 70 notwendig. Anschließend wurde der aus Potsdam stammende Mann mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht.


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