Knöllchen-Alarm! Wer seinen E-Roller falsch parkt, muss zahlen

Dresden - Euphorie-Bremse für E-Roller-Fahrer: Diese müssen jetzt für ihre Verkehrs-Verstöße mit Knöllchen (ab 10 Euro) rechnen.

Wer seinen E-Roller verkehrswidrig abstellt, bekommt vom Anbieter das Knöllchen weitergeleitet.
Wer seinen E-Roller verkehrswidrig abstellt, bekommt vom Anbieter das Knöllchen weitergeleitet.  © Petra Hornig

"In Dresden haben wir von der Stadt bereits Bußgelder erhalten und diese an einzelne Nutzer weitergereicht", so ein Lime-Sprecher. Die Regelung gilt seit einer Woche.

Städtische Ordnungshüter brachten seit Ende Juli 125 E-Scooter-Verstöße zur Anzeige. Erwischt wurden Fahrer, die über rote Ampeln rollten, in verbotenen Zonen (etwa Gehwege) unterwegs waren, Mitfahrer beförderten und auch falsch parkten.

Die Polizei registrierte bereits 26 Verkehrsunfälle mit E-Scootern und 19 verletzten Personen. 14 Rollerfahrer davon waren betrunken.

Für die wird's teuer, da dieselben Regeln gelten wie hinterm Steuer: Ab 0,3 Promille drohen Punkte, ab 0,5 Promille 500 Euro Strafe und ein Monat Fahrverbot.

Es gibt auch schon erschreckende Zahlen, wie viele Betrunkene auf E-Roller angehalten worden sind. Zum Artikel geht es hier.

Übrigens: Wie viele Roller Lime in Dresden betreibt, will der Anbieter nicht verraten. Erklärtes Ziel war es, schnell über 1000 E-Scooter auf die Straßen zu bringen.

Titelfoto: Petra Hornig

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