Autofahrer auf Drogen will Polizei mit diesem Trick täuschen

Koblenz - Polizisten haben in Koblenz einen 23-jährigen Autofahrer mit "Ersatzurin" erwischt, der mutmaßlich zur Täuschung bei einem Drogentest gedacht war.

Als die Beamten den Mann kontrollierten, kam ihnen Cannabis-Geruch entgegen (Symbolfoto).
Als die Beamten den Mann kontrollierten, kam ihnen Cannabis-Geruch entgegen (Symbolfoto).  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine Streife kontrollierte das Auto des Mannes am späten Freitagabend, weil es ohne Licht aber mit Warnblinker im Bereich einer Kreuzung stand, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Bei der Kontrolle kam den Polizisten der Geruch von Cannabis entgegen, der Fahrer habe augenscheinlich unter Drogeneinfluss gestanden.

Als die Polizisten den Mann durchsuchten, fanden sie in der Unterhose einen Beutel mit einer urinartigen Flüssigkeit. Die wird laut Polizei dazu benutzt, um Drogenschnelltest zu manipulieren.

Das Auto wurde laut Polizei abgeschleppt, der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben. Der Test des "richtigen" Urins hatte positiv auf den Cannabiswirkstoff THC reagiert. Der Fahrer wurde laut Polizei schon einmal bei einer Fahrt unter Drogeneinfluss erwischt.

Er muss demnach möglicherweise seinen Führerschein abgeben. Bei zwei der weiteren drei Männer, die mit dem 23-Jährigen im Auto saßen, fanden die Beamten der Polizei zufolge Cannabis-Produkte.

Anstatt des falschen Urins, musste der Autofahrer dann doch seinen eigenen testen lassen (Symbolfoto).
Anstatt des falschen Urins, musste der Autofahrer dann doch seinen eigenen testen lassen (Symbolfoto).  © Carsten Rehder/dpa

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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