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Köhlbrandbrücke: Wird das Hamburger Wahrzeichen durch einen Tunnel ersetzt?

Wenn die Köhlbrandbrücke geht, will die Hafenwirtschaft einen Tunnel

Die Köhlbrandbrücke zeichnet das Hamburger Stadtbild wie kaum ein Wahrzeichen. Doch sie hält den Mega-Belastungen im Hafen nicht mehr stand. Wie geht es weiter?

Hamburg - Hamburg muss sich voraussichtlich für immer von einem seiner markantesten Wahrzeichen verabschieden. Nun stellen sich zwei Fragen: Wann ist es soweit und was kommt dann?

Dieses Bild kennt wohl jeder Hamburger: Autos und Lastwagen stauen sich auf der Köhlbrandbrücke im Hafen von Hamburg.
Dieses Bild kennt wohl jeder Hamburger: Autos und Lastwagen stauen sich auf der Köhlbrandbrücke im Hafen von Hamburg.

Die Köhlbrandbrücke durfte in den letzten dreißig Jahren in keiner Grafik der Hamburger Skyline fehlen, ist seit ihrem Bau in den 70er Jahren aber in die Jahre gekommen.

Seit einer Weile war bereits klar, dass die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands den Anforderungen des Verkehrs und der Hafenwirtschaft auf lange Sicht nicht mehr gerecht werden kann.

Bisher gab es noch keine festen Planungen für den Ersatz der Köhlbrandbrücke, die voraussichtlich noch maximal 10 Jahre in Betrieb bleibt.

Dass die Brücke bis 2030 ersetzt werden muss, ist also sicher – im Gespräch waren eine neue Brücke oder ein Tunnel. Jetzt hat sich der Hafen offenbar auf die unterirdische Lösung festgelegt.

Blick während der "blauen Stunde" auf die Hamburger Köhlbrandbrücke über die Elbe.
Blick während der "blauen Stunde" auf die Hamburger Köhlbrandbrücke über die Elbe.

Anfang des Jahres hatte sich die HHLA für den Tunnel ausgesprochen, jetzt stimmt auch die Hafenverwaltung HPA in den Tenor ein. Das geht aus einem Bericht der MOPO hervor.

Grund dafür sei das Ergebnis einer aktuellen Machbarkeitsstudie, die am Donnerstag im Aufsichtsrat der HPA diskutiert wurde. Dabei wurde offenbar deutlich, dass ein Tunnel sinnvoller als ein Brücken-Neubau sei.

Seit Jahren kämpft die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen mit sich mehrenden "Zipperlein":

Lastwagen müssen seit Ende 2018 mehr Abstand halten und für den Mittelteil der Brücke gilt seit Januar ein Mindestabstand von 50 Metern für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Eine statische Nachberechnung des Bauwerks habe laut HPA gezeigt, dass ein neues Abstandsgebot notwendig sei.

Außerdem fahren täglich etwa 38.000 Fahrzeuge über die Brücke, deutlich mehr als beim Bau 1974 angenommen. Seit 2012 gilt bereits ein Überholverbot für Lkw, zudem wurde die Köhlbrandbrücke bis 2016 umfangreich saniert. Hinzu kommt, dass viele Containerschiffe nicht mehr unter der Brücke durchpassen.

Die Hafenunternehmen sprechen sich schon länger für eine Tunnellösung aus, statt für eine neue, höhere Brücke.

Neue Brücke oder Tunnel: Wann fällt die Entscheidung?

Container stehen am Containerterminal Burchardkai auf dem Gelände der HHLA, im Hintergrund ist die Köhlbrandbrücke zu sehen.
Container stehen am Containerterminal Burchardkai auf dem Gelände der HHLA, im Hintergrund ist die Köhlbrandbrücke zu sehen.

Eine endgültige Entscheidung ist aber scheinbar noch nicht gefallen, wie die Verkehrsbehörde laut MOPO betont hätte. Letztlich muss schließlich auch die Bürgerschaft über eine neue die Lösung entscheiden, womit aber vor 2020 nicht gerechnet wird.

Die Politik ist sich allerdings offenbar noch uneins über den Ersatz für das blaue, 53 Meter hohe Wahrzeichen. Auch die Finanzierung eines neuen Verkehrsprojektes, das anstelle der Brücke am Mündungsarm der Süderelbe, dem "Köhlbrand", entstehen soll, ist bisher nicht geklärt. Einige Politiker in der Bürgerschaft tendieren aber angeblich ebenfalls zu einem Tunnel.

So wolle die CDU schon am Mittwoch in der Bürgerschaft über den Tunnel abstimmen lassen. Rot-Grün könnte dann auf die Bremse treten. Der Grund: Die unklare Finanzierungslage, weil die Köhlbrandquerung keine Bundesstraße ist und die Stadt Hamburg das Projekt allein stemmen müsste.

Dennoch liebäugelt auch Rot-Grün mit einer Röhre, weil eine neue Brücke 20 Meter höher sein müsste, als die jetzige. Dann wäre eine neue Zufahrtsrampe nötig, um die zusätzliche Steigung der Brücke nicht zum Problem werden zu lassen. Und die würde angeblich bis nach Finkenwerder und auf die Veddel reichen – also viel Platz rauben. Die Grünen versprechen sich durch den Tunnel zudem eine Fahrradquerung.

Wahrscheinlich ist, dass die Bürgerschaft sich nicht vor 2020 auf eine endgültige die Lösung für die "Köhle" festlegen wird.

Update, 10.00 Uhr

Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) hat sich in der Köhlbrand-Debatte zu Wort gemeldet:

Er spricht sich klar für eine Tunnellösung als Ersatz für die Köhlbrandbrücke aus: "Ich persönlich bevorzuge diese Ersatz-Variante für die aktuelle Köhlbrandbrücke. Maßgeblich sind aber die fachliche Bewertung und auch die Kosten", sagte Westhagemann. Entschieden sei noch nichts.

"Wir werden uns auf eine Variante festlegen, ja. Das letzte Wort hat natürlich immer die Bürgerschaft, die die erforderlichen Haushaltsmittel genehmigen muss", betonte er. Aktuell liefen Gespräche zur Finanzierung mit dem Bund.

"Hamburg ist zwar wirtschaftsstark, dennoch wäre ein derartiges Projekt für uns alle eine große Herausforderung. Unser Ziel ist daher, dass der Bund sich beteiligt. Alles andere ist derzeit Spekulation", führte Westhagemann aus. Parallel liefe das Planungsverfahren.

Zuletzt hatte die CDU-Bürgerschaftsfraktion den Senat zu einer schnelleren Entscheidung über den Ersatz für die Brücke gedrängt. Zur Wahl stehen eine neue Brücke oder ein Tunnel, wobei der Tunnel von den meisten Fachleuten favorisiert wird. Er wäre vermutlich teurer in der Errichtung, aber günstiger im Unterhalt und würde den Planern mehr Möglichkeiten eröffnen.

Angesichts des schlechten baulichen Zustands könnte die restliche der Lebensdauer der Köhlbrandbrücke außerdem wohl nicht mehr bis 2030 reichen.

Fotos: DPA

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