13 Kaninchen in Laubsack gerettet: So geht es den Tieren jetzt

Köln – Das Tierheim in Köln-Dellbrück sucht ein neues Zuhause für acht Kaninchen. Die Tiere waren im Herbst 2019 nur knapp dem Tod entronnen.

Acht Kaninchen aus dem Tierheim Köln-Dellbrück suchen ein neues Zuhause.
Acht Kaninchen aus dem Tierheim Köln-Dellbrück suchen ein neues Zuhause.  © Bildmontage Facebook/Tierheim Köln-Dellbrück

Wie das Tierheim am Donnerstag mitteilte, freuen sich vier kastrierte Damen-Pärchen auf einen Umzug. Da die Tiere niedrige Temperaturen nicht gewohnt sind, sollten sie zunächst in einem Innengehege unterkommen.

Den Kaninchen gehe es blendend und sie würden auch gut zu einem Böckchen passen.

Das sah im Oktober des vergangenen Jahres noch ganz anders aus. Ein Passant hatte in Köln-Holweide einen Laubsack mit 13 Kaninchen entdeckt, die offenbar einfach entsorgt werden sollten.

Eines der Tiere hatte am Ohr geblutet. Der Retter hatte die Nager im Tierheim abgegeben. Dort hatte der Fall für große Empörung gesorgt. Als die Mitarbeiter via Facebook darüber berichtet hatten, reagierten auch viele Follower fassungslos (TAG24 berichtete).

Im Tierheim bekamen die Kaninchen ein vorübergehendes Zuhause und wurden fit gemacht. Fünf Tiere konnten bereits umziehen, die anderen acht hoffen auf einen baldigen Umzug in ein artgerechtes Innengehege.

Das Tierheim in Köln-Dellbrück

Im Oktober 2019 waren die Kaninchen in einem Laubsack gefunden und gerettet worden.
Im Oktober 2019 waren die Kaninchen in einem Laubsack gefunden und gerettet worden.  © Facebook/Tierheim Köln-Dellbrück

Bereits seit mehr als 50 Jahren gibt es das Tierheim im Kölner Stadtteil Dellbrück. Rund 23 Mitarbeiter kümmern sich um die Versorgung und Vermittlung von Haustieren.

Pro Jahr werden etwa 2000 Tiere vermittelt. Als privater Verein finanziert sich das Tierheim nach eigenen Angaben durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Erbschaften.

Wer ein Tier übernehmen möchte, muss einige Dinge beachten. Neben einem persönlichem Gespräch gibt es beispielsweise bei Hunden auch einen Probespaziergang sowie einen Kontrollbesuch.

Je nach Tier fällt eine unterschiedlich hohe Schutzgebühr an, mit der die Kosten für die Unterbringung und die tierärztliche Untersuchung zum Teil gedeckt werden.

Titelfoto: Facebook/Tierheim Köln-Dellbrück

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